Carlo Thränhardt, Hochsprunglegende und Ex-Camper der ersten Staffel, geht mit den Dschungelcamp-Moderatoren hart ins Gericht. "Wer sein Geld damit verdient, Kandidaten mit körperlichen Defiziten zu beleidigen, wie in der aktuellen Staffel geschehen, ist für mich im Massenmedium Fernsehen nicht tragbar", sagte der 53-Jährige der "SuperIllu". Die Kommentare von Sonja Zietlow und Dirk Bach seien "teilweise menschenverachtend". Auch Kabarettist Dieter Hildebrandt kritisiert das Camp - und die Zuschauer. In einer Radiosendung sagte er: "Acht Millionen Menschen sehen im Augenblick das Dschungelcamp. Diese acht Millionen sind ein Ausschnitt aus einer Bevölkerung von 80 Millionen, das heißt zehn Prozent sehen das. Die Engländer haben irgendwann mal entschieden, zehn Prozent eines Volkes sind Idioten. Das passt dann ja genau!" Komisch nur, dass sich landauf und landab irgendwie alle mit dem Thema beschäftigen. Selbst die linke Tageszeitung taz. Dort dürfen zwei Haremsdamen von Rainer Langhans eine tägliche Kolumne schreiben.------------------------------
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