Durch das Elfer-Tor hatte er Union lange Zeit wie den sicheren Sieger aussehen lassen. Dabei war der Brasilianer gar nicht als Schütze vorgesehen gewesen. „Das war nicht abgesprochen. Aber ich habe mich gut gefühlt, deshalb bin ich hingegangen“, meinte der 26-Jährige.
Ein bisschen glücklich fand die Kugel den Weg zur zwischenzeitlichen Führung ins Netz. Und strafte die alte Fußball-Weisheit, dass der Gefoulte nie selber schießen soll, Lügen.
Silvio
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Tor des Monats? Unions Silvio traf im September mit dieser artistischen Einlage zum 2:1 gegen Ingolstadt.
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Für sein erstes Pflichtspiel war das ganz ordentlich. Der rund 500.000-Euro teure Neuzugang aus Lausanne deutete mehr als an, dass er Union viel Spaß bereiten kann. „Schade, dass wir nach der Pause den Faden ein bisschen verloren haben“, meinte Silvio. Dann hätte er sich den neuen Spitznamen Silvi-Gol (Gol: portugiesisch für Tor) schon verdient gehabt. MB
Am größten war das Bedauern bei Unions Rekordtorjäger Karim Benyamina (87 Pflichtspieltreffer), dem die eisernen Bosse einen Wechsel aufdrängten. Der 29-Jährige kam beim Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt unter. Womit er – neben Aufsteiger Dominic Peitz – der Einzige ist, der das Niveau halten konnte.
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Dass Santi Kolk durch seine Flucht zu NAC Breda den Gehaltsetat für geschätzte 22 000 Euro im Monat entlastet, ist ja hinlänglich bekannt. Sollte Breda ihn behalten wollen, bekäme Union im Sommer 2012 sogar eine Ablösesumme. Falls man selber den Klassenerhalt schafft.
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Björn Brunnemann ist derzeit arbeitslos. Kein Zweitligist wollte die rund 18.000 Euro Gehalt für einen stark verletzungsanfälligen Kicker berappen. In der Liga drunter gibt es deutlich weniger zu verdienen. Ergo muss der 30-Jährige deutliche Abstriche machen. Oder darauf hoffen, dass ein in Panik geratender Klub bis zum 31. August (Ende der Transferperiode) zuschlägt.
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Auch ohne Beschäftigung ist Macchambes Younga-Mouhani. Der mittlerweile 37-Jährige absolvierte zwar ein Probetraining bei Eintracht Trier. Aber der Regionalligist hatten nicht die Mittel, ihn zu verpflichten. Abwarten heißt die Devise für den vierfachen Familienvater.
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Diesem quälenden Prozess konnte zumindest Bernd Rauw entgehen. Erfurts Trainer Stefan Emmerling stand aus gemeinsamen Zeiten in Emden auf den sympathischen Belgier. Rauw soll jetzt den Abwehrchef bei den Thüringern geben.
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Kenan Sahin wechselte ins Ausland, verdingte sich beim türkischen Zweitligisten Denizlispor.
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Am besten hat es wohl noch Dominic Peitz getroffen. Für mindestens 12 Monate darf er beim FC Augsburg Bundesligaluft schnuppern. Und bislang sieht es so aus, als könnte er wirklichen einen Platz in der Startelf der Fuggerstädter erkämpfen. Zu gönnen wäre es dem 1,96 großen Mittelfeldspieler, der wie kaum ein Zweiter für ehrliche Arbeit bei den Eisernen gestanden hatte.
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Nicht alle hatten das Glück, weiterhin in Deutschland tätig sein zu dürfen. Paul Thomik wechselte zurück in seine Geburtsstadt Zabrze. Bei Gornik will er zusammen mit dem Ex-Unioner Michael Bemben (schon eine Saison da) über die rechte Seite so viel Druck machen, dass der polnische Erstligist diesmal nicht wie in der Vorsaison knapp an der Europa-League-Quali vorbeirutscht.
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Ersatz-Keeper Christoph Haker kam bei Regionalligist BAK unter. Die Weddinger werden langsam zum Sammelbecken von Alt-Unionern. Ronny Nikol spielt dort, der Trainer heißt Jens Härtel.
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