Sieglose Eisbären

Besser als im Vorjahr

Am Sonntag flogen die Eisbären aus Schweden wieder in Berlin ein. Im Gepäck zwei Niederlagen.

R. Miller
Lesezeit 2 Min
Obenauf sind die roten Eisbären – im Gegensatz zu unserem Fotografen – noch nicht. Kann aber noch werden.

Obenauf sind die roten Eisbären – im Gegensatz zu unserem Fotografen – noch nicht. Kann aber noch werden.

© Eisbären Lizenz

Doch so schwer wiegen das 0:6 gegen Frölunda und 3:4 n.V. gegen Färjestads nicht. Vor einem Jahr gab’s zum Auftakt der European Trophy ja sogar zwei glatte Pleiten. Da kehrten die EHC-Cracks aus Helsinki mit einem 2:3 (HIFK) und 2:7 (Jokerit) zurück – um am Ende souverän das topbesetzte Eishockey-Vorbereitungsturnier zu gewinnen.

„Wir haben jetzt also einen Punkt mehr als damals“, will Manager Peter John Lee deshalb von Auftaktkrise nichts hören. Nach der hohen Auftaktklatsche gab es gegen Färjestads schon eine deutliche Steigerung.

Lee: „Da konnten wir schon viel besser das Tempo halten. Was fehlt, ist natürlich noch das richtige Timing und die Spritzigkeit. Aber das ist völlig normal. Wir sind schließlich erst am Anfang der Vorbereitung.“ Und die Gegner sind keine Laufkundschaft. Lee: „Frölunda hat ein neues Team und ist für mich einer der großen Favorit auf den Gewinn der Trophy. Mir sind solche schweren Gegner lieber, weil unsere Jungs da gleich richtig gefordert werden.“

Mit Darin Olver und Julian Talbot machten zwei Neue gegen Färjestads auch ihre ersten Tore im Eisbären-Trikot. Am Freitag dürfen die Bären in der O2World (19.30 Uhr) gegen Salzburg (mit Ex-Bären-Coach Pierre Page) ran. Lee: „Wir rechnen beim Wiedersehen mit rund 8.000 Zuschauern.“

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