Sieg gegen Schwenninger Wild Wings

Eisbären Berlin zu Hause (eis)bärenstark

Siebter Sieg am Stück in der O2World. Heuert Ex-Trainer Tomlinson bald in Schwenningen an?

Rene Miller
Lesezeit 2 Min
Sven Ziegler jubelt über das 1:0.

Sven Ziegler jubelt über das 1:0.

© imago/Sebastian Wells Lizenz

Sechs davon unter Trainer Uwe Krupp. Zuvor hatte sich Jeff Tomlinson mit einem 4:3 gegen Hamburg verabschiedet. Und vielleicht kehrt Tommer mit Schwenningen nächste Saison nach Berlin zurück. Der Ex-Bären-Coach wird im Schwarzwald als Nachfolger von Dave Chambers gehandelt, der mit 74 Jahren verständlicherweise ans Aufhören denkt.

Beim EHC soll dagegen eine neue Ära unter Krupp beginnen. Und dessen Torbilanz von nunmehr 23:4 zeigt, dass es vor dem Kasten des Gegners wieder ordentlich abgeht. Krupp zufrieden: „Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht.“
Nachdem Fans und Teams dem verstorbenen Ex-Bär Dany Held (†53) mit einer Schweigeminute gedachten, dauerte es allerdings bis zur 17. Minute ehe der erste Torschrei durch die Halle dröhnte. Mark Bell fälschte einen Schuss von Sven Ziegler zum 1:0 ab.

Nur eine Minute später musste Florian Busch den Puck nach Zuspiel von Petr Pohl nur noch ins leere Tor schieben. Und als Jens Baxmann mit einem Super-Schlenzer in den Winkel auf 3:0 (31.) erhöhte, war das Spiel vorzeitig gelaufen.
„Jetzt muss aber auch die Null stehen“, kündigte Florian Busch für das Schlussdrittel an. Gesagt, getan.

Auch im letzten Abschnitt jubelten nur die Bären. Nach dreimal B (Bell, Busch, Baxmann) ließ es André Rankel (50.) noch einmal im Gästetor klingeln. Und hinten blieb unter den Dauergesängen der EHC-Fans die Kiste dicht.
Das sollte genug Selbstvertrauen geben, jetzt endlich wieder auswärts mal zu gewinnen. Auch wenn morgen Spitzenreiter Mannheim wartet. R. Miller

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