Sieg bei Drux-Rückkehr

Füchse lassen Dino alt aussehen

EHF-Cup-Sieger feiert in Gummersbach den dritten Sieg in Serie.

Carolin Paul
Lesezeit 2 Min
Stark: Fuchs Hans Lindberg traf elfmal. 

Stark: Fuchs Hans Lindberg traf elfmal. 

© imago/Eibner

Von Anfang ließen die Füchse keine Zweifel aufkommen, zwei Punkte mit nach Hause nehmen zu wollen. Hinten hielt Torhüter Silvio Heinevetter die Bälle fest, im Angriff erzielte der EHF-Cup-Sieger leichte Tore. Die Konsequenz: Bereits nach acht Minuten lagen die Berliner mit fünf Toren gegen den Dino in Führung und bauten den Vorsprung stetig aus.

Gegenstöße oder Positionsangriff, die Füchse wirbelten wie sie wollten und es war einmal mehr zu erahnen, zu was die Mannschaft im Stande ist, wenn endlich wieder alle Spieler gesund sind.

Standpauke vom Trainer 

Allerdings: In der zweiten Hälfte leisteten sich die Füchse gleich mehrere Unkonzentriertheiten, kassierten fünf Tore in den ersten Minuten. Zu viele für Trainer Velimir Petkovic, der seine Jungs wütend zusammenstauchte: „Wir machen vier Fehler in vier Minuten und laufen dann nicht zurück. Bewegt euch!“

Die Kritik wirkte: die Füchse kamen wieder in die Spur – auch dank eines weiter bärenstark haltenden Heinevetter. Doch auch im Angriff fruchtete der Petkovic-Rüffel. Insbesondere dank Hans Lindberg konnten die Berliner wieder davonziehen. Der Däne war mit 11 Treffern bester Werfer des Spiels, Christoph Reißky und Paul Drux medleten sich mit einem Tor zurück.

Für den gebürtigen Gummersbacher Drux war der Sieg in seiner Heimatstadt ein doppeltes Vergnügen: „Es war natürlich sehr schön, gerade hier wieder spielen zu können. Nach erst zwei Trainingseinheiten war das noch etwas verhalten, aber ich bin auf jeden Fall sehr froh wieder bei den Jungs dabei zu sein.“

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema