Sieben Gründe für einen Hertha-Erfolg

Warum Wolfsburg zur rechten Zeit kommt

Auf dem Papier ist Hertha BSC bei Millionenklub und Vizemeister VfL Wolfsburg am Sonnabend krasser Außenseiter. Uns fallen dennoch sieben Gründe ein, warum Hertha Punkte aus der Autostadt mitnimmt.

André Bellert
Lesezeit 3 Min
Wir sind ein Team! Die Blau-Weißen treten in dieser Saison geschlossen auf.

Wir sind ein Team! Die Blau-Weißen treten in dieser Saison geschlossen auf.

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1. Rekordjagd: Den viertbesten Start seit 1997 haben die Blau-Weißen schon hingelegt. Sollte Hertha den Vizemeister schlagen, wäre der Start-Hammer perfekt. Dann gebührt Trainer Pal Dardai der Pokal für den besten Auftakt aller Zeiten.

2. Stimmung im Team: Es wird geflachst, geneckt und gelacht. Die Laune bei den Profis ist super. „Die Gruppe ist top. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Es werden immer Witze gerissen“, verrät Dauerläufer Per Skjelbred. Die Heiterkeit soll bleiben, da helfen Punkte.

3. Stimmung auf den Rängen: Nur 178 Kilometer sind es von Berlin bis in die Autostadt, die man bezeichnenderweise am schnellsten per Zug überbrückt. Der ICE braucht gerade mal eine gute Stunde. Tausende blau-weiße Schlachtenbummler werden richtig Alarm machen. Der Retortenklub kann sich freuen, kriegt er sein Stadion sonst doch eh nicht voll. Die Champions League gegen Moskau (1:0) wollten nur 20126 Zuschauer sehen.

4. Neuzugang Vedad Ibisevic: Mit dem Bosnier hat der Coach seinen Wunschspieler, einen echten Mittelstürmer. Ibisevic oder Kalou oder beide? Abwarten. Schön, dass es Optionen gibt. Und im Training treffen übrigens alle. Mittwochsaßen vier von neun Schnellangriffen.

5. Die Kuriositäten: Seit 1997 brachten die Blau-Weißen fünf Dreier aus Wolfsburg mit. Drei Mal gab es ein Remis und acht Mal siegten die Wölfe. Das schönste Spiel gehörte Hertha. In der Abstiegssaison 09/10 gewannen die Blau-Weißen 5:1 beim amtierenden Meister. Das war die Revanche für die von Knut Kircher verpfiffene Partie im Vorjahr, die Hertha von Platz eins kippte.

6. Alexander Baumjohann: Der Spielmacher weiß es noch ganz genau, seinen ersten Kreuzbandriss holte er sich an der verflixten Rasenkante in Wolfsburg (31. August 2013). Inzwischen bringt ihn Dardai wieder als Joker. Egal wie viele Minuten, Baumi hat eine Rechnung offen.

7. Glücksbringer Stella: Die rollende Biene war am Mittwoch beim Trainer. Stella überreichte Dardai ein Kleeblatt. „Vor dem Spiel gegen Stuttgart hat mir Stella auch so eines geschenkt“, sagt Pal mit einem Siegerlächeln.

Thomas Kraft

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Mitchell Weiser

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Sebastian Langkamp

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Fabian Lustenberger

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Marvin Plattenhardt

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Per Skjelbred

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Vladimir Darida

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Genki Haraguchi

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Tolga Cigerci

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Valentin Stocker

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Salomon Kalou

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