Der hatte nämlich bereits Erfahrung mit Banküberfällen. Schon 2010 hatte er in Lancaster zugeschlagen, konnte aber geschnappt werden. Seine dreijährige Haftstrafe auf Bewährung war zur Hälfte abgesessen, als er mit seiner Partnerin erneut aktiv wurde - gerade einmal einen Monat, nachdem er das Gefängnis mit Auflagen verlassen durfte.
Die Polizei hatte nach dem erfolgreichen Überfall so gut wie keine Anhaltspunkte, wer das räuberische Pärchen sein könnte. Doch dann begingen die beiden einen folgenschweren Fehler. Statt unterzutauchen und Gras über die Sache wachsen zu lassen, begann ihnen der Erfolg zu Kopf zu steigen. In ihrer Freude veröffentlichten sie Fotos von sich selbst mit dicken Geldbündeln auf Facebook.
Die Beamten bedanken sich
Vor allem Mogan tat sich bei der Findung kreativer Motive hervor: Mal hält er einen Geldstapel wie einen Telefonhörer, auf einem anderen Bild kaut er ein dickes Bündel Scheine, als wäre es ein Hamburger. Allerdings ist Facebook nicht umsonst das weltweit größte soziale Netzwerk - so groß, dass sogar die Polizei von Ohion dort vertreten ist.
Die fand die Aufnahmen des kriminellen Duos vielleicht auch witzig. In erster Linie waren die Beamten aber bestimmt einfach nur dankbar - ersparte ihnen das doch viel Arbeit bei der Suche nach den Tätern. Jetzt tragen Mogan und Duboe keine schwarzen Anzüge mehr, sondern orange. Die typische Farbe der Gefängniskleidung in den USA. Das amerikanische Online-Magazin "The Daily Beast" bezeichnete die unvorsichtigen Räuber übrigens als "Bonnie und Clyde...aber dümmer". DL
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com