Sie jagen ihn bis zum Lebensende Empörung und Erleichterung über die Freilassung des Star-Regisseurs

Roman Polanski

BK
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Bern - Die Behörden in den USA schäumen vor Wut. Sie sind empört, dass die Schweiz Roman Polanski nicht ausliefern will. Und sie versprechen: Wir jagen ihn bis zu seinem Lebensende."Wir sind enttäuscht", erklärte Philip Crowley, Sprecher des US-Außenministeriums. Polanski werde eines schweren Verbrechens beschuldigt und die USA würden in dem Fall weiter auf Gerechtigkeit drängen. Einen Formfehler der USA ließ er nicht gelten: "Ein 13-jähriges Mädchen wurde von einem Erwachsenen vergewaltigt. Das ist doch keine Formfrage."Steve Cooley, Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles, will auch nach Ablehnung des Gesuchs die Auslieferung Polanskis fordern, sollte er in einem anderen Land festgenommen werden: "Wir werden weiter die Auslieferung von Roman Polanski planen, sollte er in einem Staat mit kooperierender Rechtsprechung festgenommen werden."Aber es gibt auch Freude über die Freilassung des Star-Regisseurs. Frankreichs Außenminister, Bernard Kouchner, ist erleichtert. Der "große franko-polnische Filmregisseur" könne sich nun wieder auf seine künstlerische Tätigkeit konzentrieren. Der Chef der polnischen Diplomatie, Radoslaw Sikorski, hat sich bei seiner schweizerischen Kollegin für die "vernünftige Entscheidung" bedankt.Erleichtert zeigte sich auch Polanskis Ehefrau, Emmanuelle Seigner: "Das ist für meine Kinder sowie für mich selbst das Ende eines Albtraum, der neun Monate gedauert hat."------------------------------

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