"Behördliche Vorgaben machen es leider gegenwärtig unmöglich, die Aussichtsplattform der Radom Unit mit den markanten Radomen und der Kuppel zu betreten", ist auf der Homepage des Teufelsbergs zu lesen.
Seit Anfang Mai ist die Aussichtsplattform gesperrt. Grund sind erhebliche Sicherheitsmängel, die ein Statik-Gutachten offen gelegt hat. Darin werden insbesondere die Standsicherheit und der Brandschutz kritisiert.
Nach Informationen der B.Z. ist das Gutachten von den vier Eigentümern des Grundstücks in Auftrag gegeben worden. Diese seien allerdings uneins darüber, wie es auf dem Teufelsberg nun weitergehen soll. Die Anordnung zur Schließung der Plattform hat der zuständige Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger (Grüne) gegeben.
Auf der Aussichtsplattform des Teufelsberg.
© imago/Travel-Stock-Image
Weiterhin Führungen
Wie lange das Areal gesperrt bleiben wird, ist nicht bekannt. Es wird weiterhin Führungen geben und bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, schreiben die Betreiber des Teufelsbergs auf der Homepage. Die Öffnungszeiten haben sich jedoch geändert. Montags und dienstags ist die Anlage geschlossen.
Kunst auf dem Teufelsberg.
© imago/Travel-Stock-Image
Der Teufelsberg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen Berlins. Im Kalten Krieg haben dort die West-Alliierten den Funkverkehr des Ostblocks abgehört. Heute wird auf dem Gelände eine Mischung aus Führungen, Kulturveranstaltungen und Kunst angeboten. (BK)
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com