Sicherheitsmängel

Niemand darf mehr auf den Teufelsberg

Grundlage ist ein Statik-Gutachten, das die Eigentümer in Auftrag gegeben hatten.

BK
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Seit Anfang Mai kann die Aussichtsplattform des Berliner Teufelsberg nicht mehr betreten werden. 

Seit Anfang Mai kann die Aussichtsplattform des Berliner Teufelsberg nicht mehr betreten werden. 

© imago/Jürgen Heinrich

"Behördliche Vorgaben machen es leider gegenwärtig unmöglich, die Aussichtsplattform der Radom Unit mit den markanten Radomen und der Kuppel zu betreten", ist auf der Homepage des Teufelsbergs zu lesen.

Seit Anfang Mai ist die Aussichtsplattform gesperrt. Grund sind erhebliche Sicherheitsmängel, die ein Statik-Gutachten offen gelegt hat. Darin werden insbesondere die Standsicherheit und der Brandschutz kritisiert. 

Nach Informationen der B.Z. ist das Gutachten von den vier Eigentümern des Grundstücks in Auftrag gegeben worden. Diese seien allerdings uneins darüber, wie es auf dem Teufelsberg nun weitergehen soll. Die Anordnung zur Schließung der Plattform hat der zuständige Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger (Grüne) gegeben. 

Auf der Aussichtsplattform des Teufelsberg.

Auf der Aussichtsplattform des Teufelsberg.

© imago/Travel-Stock-Image

Weiterhin Führungen

Wie lange das Areal gesperrt bleiben wird, ist nicht bekannt. Es wird weiterhin Führungen geben und bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, schreiben die Betreiber des Teufelsbergs auf der Homepage. Die Öffnungszeiten haben sich jedoch geändert. Montags und dienstags ist die Anlage geschlossen.

Kunst auf dem Teufelsberg.

Kunst auf dem Teufelsberg.

© imago/Travel-Stock-Image

Der Teufelsberg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen Berlins. Im Kalten Krieg haben dort die West-Alliierten den Funkverkehr des Ostblocks abgehört. Heute wird auf dem Gelände eine Mischung aus Führungen, Kulturveranstaltungen und Kunst angeboten. (BK)

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