Eines der Ekel-Bilder zeigt die Pranke eines Bären auf einem Schneidebrett. Um die Größe der Tatze zu veranschaulichen, hält die Frau zum Vergleich ihre eigene Hand daneben. Auf dem anderen Foto sieht man eine aufgedunsene Pranke in einem Wasserbad. Offenbar ist die Urheberin eine Geschäftsfrau aus Ahui, einer Provinz im Südosten Chinas.
In ihrem abstoßenden Post schrieb die Chinesin: „Es gibt keinen Unterschied zwischen gedämpfter Bärentatze und einem Schweinsfuß…“. Rasant verbreitete sich der Post und die dazugehörigen Schnappschüsse im Internet. Viele Nutzer veröffentlichten Screenshots des Posts auf der chinesischen Plattform Weibo, einem Äquivalent zu Twitter.
In China fallen asiatischen Schwarzbären unter den Artenschutz. Sie stehen auf der sogenannten Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. Jagt und Verzehr der Tiere ist also absolut tabu. Nach Angaben von Beijing News hat die Polizei Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
Auch wenn die Nachforschungen offiziell noch nicht beendet sind, gibt es bereits Hinweise, dass es sich bei der Verdächtigen um eine Yoga-Lehrerin mit eigenem Studio handelt.
Nachdem Polizisten die Geschäftsfrau mit Anschuldigungen bezüglich der illegalen Bären-Schlemmerei konfrontiert hatten, stritt sie die Vorwürfe vehement ab. Es sei lediglich ein humoriger Scherz gewesen.
Sie selbst esse nie Fleisch und ernähre sich ausschließlich vegetarisch. Die Polizeibeamten konnten diesen Erklärungsansatz wohl nicht ganz glauben und ermitteln deshalb weiter.
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