22.35 Uhr in der Pallasstraße: Matthias G. machte nicht auf, hoffte, dass sie verschwinden würden. Aber weit gefehlt. Die Polizisten hatten einen Haftbefehl aus Bayern. „Ein Amtshilfeersuchen“, sagt ein Polizeisprecher. Dem Schöneberger wird ein schlimmes Sex-Verbrechen vorgeworfen, mit Körperverletzung und Vergewaltigung.
Dieser Vorwurf wiegt schwer. Also brachen die Beamten seine Wohnungstür im 3. Stock auf. Sie kamen rein. Da stand Matthias G. längst im Bad. Sie sollten wieder weggehen. Das wollte er und drohte deshalb mit Selbstmord. Das Messer dazu hielt er sich entschlossen an die Brust.
Beruhigende Worte nutzten da nicht mehr. Für Matthias G. war die Lage aussichtslos. Völlig enthemmt stach er zu, rammte sich das Messer immer wieder in die Brust. Dann lag er leblos am Boden. Ein Schock für die Polizisten. Sie holten den Notarzt, traten vom Dienst ab,. Matthias G. starb im Krankenhaus.
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