Da staunt selbst die Feuerwehr: Eine Autofahrerin ist im Kreis Paderborn mit ihrem Wagen auf einer Terrasse gelandet. Die 74-Jährige hatte auf einem Parkplatz in Borchen in Nordrhein-Westfalen die Kontrolle über ihr Auto verloren und nahm eine ziemlich ungewöhnliche Abkürzung.
74-jährige Fahrerin befreite sich selbst
Zunächst ging es durch eine Hecke, dann durch einen Sichtschutz. Anschließend stürzte der Wagen rund zwei Meter in die Tiefe und landete mit der Front auf den Steinen einer Terrasse. Für die Fahrerin hätte das böse enden können. Doch sie hatte Glück im Unglück: Die 74-Jährige konnte das Auto noch selbstständig verlassen.
Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Menschen wurden bei dem kuriosen Unfall am Freitag laut Feuerwehr nicht verletzt. Allerdings wurde ein weiteres Auto beschädigt.
Für die Einsatzkräfte war der ungewöhnliche Unfall damit noch längst nicht erledigt. Das Unfallfahrzeug musste mit einem Kran angehoben und anschließend mithilfe einer Seilwinde wieder zurück auf den Parkplatz gezogen werden.
Auch diese Crashs gingen glimpflich aus
Dass Autos manchmal an Orten landen, an denen sie eigentlich überhaupt nichts verloren haben, zeigen auch andere ungewöhnliche Unfälle. Erst im Mai krachte in Bochum ein Sportwagen eine Treppe hinunter und blieb auf einem Treppenabsatz vor einem Geländer stehen. Der automatische Notruf des Wagens hatte die Feuerwehr alarmiert. Fünf Menschen saßen im Auto, verletzt wurde zum Glück niemand.
Ein Auto fuhr in die Glasfassade eines Supermarktes in Berlin-Reinickendorf.
© Berliner Feuerwehr/dpa
Auch Berlin kann da mithalten: Im Mai 2026 fuhr eine Autofahrerin in Reinickendorf mit ihrem Wagen in die Glasfassade eines Supermarktes an der Ollenhauerstraße. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, darunter die Fahrerin und eine Frau, die sich hinter der Scheibe befand. Die Feuerwehr musste das Auto anschließend aus der beschädigten Fassade bergen.
Und manchmal wird aus einem Verkehrsunfall sogar ein Fall fürs Technische Hilfswerk (THW). In Geldern in Nordrhein-Westfalen raste ein Auto 2025 ungebremst in ein Wohnhaus. Der Wagen kam ausgerechnet im Schlafzimmer einer schlafenden Bewohnerin zum Stehen. Sie blieb unverletzt. Das Gebäude musste anschließend abgestützt werden.
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