Für 321.740 Kinder und Jugendliche, darunter 26.620 Erstklässler, beginnt nächste Woche wieder die Schule. Nicht alle können dann auf ordentlichen Unterricht hoffen. Kurzfristige Absagen seien Schuld an dem Lehrer-Minus, so Zöllner, der nach der Wahl nicht wieder antritt. Mathematik-Lehrer etwa seien in ganz Deutschland begehrt. Trotzdem seien die Lehrerstellen (26.118) eher besetzt worden als noch 2010.
Bei der Fort- und Weiterbildung der Berliner Lehrer werde man etwas anders machen müssen, sagte Zöllner auf die Frage nach Baustellen, die nach seiner Amtszeit bestehen bleiben. Außerdem sollten künftig die Grundschulleiter entlastet werden, Funktionsstellen wie in höheren Schulen entstehen. Bei der Inklusion (Integration von behinderten Kindern in Regelschulen), müsse man Entscheidungen treffen. Zöllner: „Man kann nie sagen, dass alles erledigt ist. Und es gibt immer etwas, was man besser machen kann.“
2012 verlässt ein doppelter Abiturjahrgang die Gymnasien. „Schon 2010 wurde vereinbart, deswegen die Zahl der Studienplätze in Berlin um 6000 auf 31.000 zu erhöhen“, so der Senator. Zeit zur Entwicklung und „eine faire Chance“ brauche die Sekundarschule (ISS). Erfreulich sei, dass die ISS auf breite Akzeptanz stoße, ebenso die Ganztags- und Kooperationsangebote.
Nur lahm kritisierte die Opposition den scheidenden Schulsenator. Wen wundert’s: Keiner der jetzigen schulpolitischen Sprecher wird nach der Wahl weitermachen. SAL
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