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Vor 50 Jahren

Weil Honecker es wollte: Der Palast der Republik wurde illegal gebaut

Asbest-Verbot, keine Genehmigung: Der Palast der Republik war schon bei der Eröffnung ein Risiko. Warum Honeckers „Lampenladen“ von Anfang an illegal war.

Foto von Autor/Autorin: Norbert Koch-Klaucke
Aktualisiert am Lesezeit 5 Min
Der Palast der Republik zu DDR-Zeiten. Über 720 Tonnen Asbest wurden in sein Inneres gespritzt. Dabei war Spritzasbest in der DDR verboten.

Der Palast der Republik zu DDR-Zeiten. Über 720 Tonnen Asbest wurden in sein Inneres gespritzt. Dabei war Spritzasbest in der DDR verboten.

© Smid/imago

Ein Prestigebau aus Stahl, Beton, Glas und Asbest: Als am 23. April 1976 der Palast der Republik eröffnet wurde, wussten Fachleute, und vor allem die Staats- und Parteiführung schon, dass „Erichs Lampenladen“ ein illegaler Bau war. Denn die Verwendung von Spritzasbest war zu diesem Zeitpunkt in der DDR schon verboten.

Berliner Kurier

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