Berlin - Auf ein Neues! Das nächste Auswärtsspiel. Sie sind heiß. Auf Blau-Weiß. Nach dem 2:1-Sieg im Derby sollen diesmal die blau-weißen Zebras vom MSV dran glauben. Union will auch in Duisburg was reißen!Den Köpenickern ist dabei völlig egal, dass der MSV das zweitbeste Heimteam (25 Punkte aus 11 Spielen) der Liga ist. Der Glaube daran, auch auswärts bestehen zu können, treibt die Eisernen nach dem Derbysieg an. Selbst wenn sie heute auf Verteidiger Christoph Menz verzichten müssen. Den plagen muskuläre Probleme.Ungeachtet dessen ist der Respekt bei den Gastgebern vorhanden. "Sie haben bei Hertha gewonnen, das sagt alles über ihre Stärke", lobt MSV-Coach Sasic die Neuhaus-Truppe. Immerhin sind die Köpenicker in dieser Saison die Einzigen, die neben dem MSV drei Zähler aus dem Olympiastadion entführen konnten. Die Zebras sind also gewarnt.Doppelt gewarnt sogar! "Wenn ich meinem Team in dieser Saison einen Vorwurf machen müsste, dann bei diesem Spiel", erinnert Sasic an das 0:2 im Hinspiel.In der Tat kam der MSV damals nie richtig ins Match rein. Mattuschka und Kolk schossen Union zum ersten Dreier der Saison! "Wir haben Union analysiert und wissen, was wir tun müssen", so Sasic und verweist auf "eiserne" Stärke bei Standards. "Da bringen sie richtig Körpergröße mit!" In der Tat: Vier der letzten fünf Union-Treffer kamen so zustande. Und mit der Rückkehr von 1,91-m- Hüne Ahmend Madouni in die Abwehrzentrale halten (im Vergleich zum gesperrten Göhlert) weitere fünf Zentimeter Länge Einzug ins eiserne Spiel. Vielleicht sind es diese 50 Millimeter, mit denen die Köpenicker am Ende die Nase hauchdünn vor den Blau-Weißen haben werden.------------------------------BU: MSV-Star Goran Sukalo verspürte in Hinspiel schon den Schmerz der Pleite.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com