Hitzefrei so wie früher gibt es nicht mehr. „Der Unterricht soll den Witterungsverhältnissen entsprechend stattfinden“, sagt Beate Stoffers, Sprecherin der Schulverwaltung. Letztlich entscheidet der Schulleiter, ob noch Unterricht stattfindet. An ganz vielen Schulen findet deshalb am besonders heißen Dienstag „verkürzter Unterricht“ statt. Eine Schulstunde dauert dann statt 45 Minuten nur eine halbe Stunde statt.
Kein Hitzefrei für Oberstufler oder Berufsschüler
Danach können die Schüler früher nach Hause gehen. An Grundschulen müssen aber weiter Mittagessen und Nachmittagsbetreuung angeboten werden. So steht es in der Vorschrift zur Schulpflicht in Berlin. Früher war es leichter mit dem Hitzefrei: Wurden um 10 Uhr morgens bereits 25 Grad im Schulgebäude gemessen, war nach der 4. Stunde schulfrei. Heute hingegen entscheidet der Schulleiter. In der Oberstufe und an Berufsschulen darf es wegen der Hitze sowieso keinen Unterrichtsausfall geben.
Die derzeitige Hitzewelle fällt nun genau in den islamischen Fastenmonat Ramadan. Grundschulleiter bitten muslimische Eltern darum, die Kinder nicht während der Schulzeit fasten zu lassen.
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