Dabei war spielerisch über weite Strecken kein Unterschied zwischen den bitteren Heimpleiten der letzten Wochen und der Premiere unter Neu-Coach Stéphane Richer zu bemerken. Häufig versprang der Puck, gingen Pässe ins Nirgendwo, landeten Schüsse im Abwehrpulk.
Zwar starteten die Bären zunächst noch druckvoll, kassierten aber gleich in der ersten Unterzahlsituation den 0:1-Nackenschlag durch Matthew Fraser (13.). Nur vier Minuten später nutzen die Gäste auch das zweite Powerplay zum 2:0 durch Daniel Schmölz.
Dabei kamen die Überzahl-Tore der Gäste für die Eisbären nicht einmal überraschend, wie Eigengewächs Charly Jahnke bestätigte: „Wir wussten eigentlich, dass sie ihre Stärke im Powerplay haben.“ Das Wissen allein reichte jedoch nicht, um die schon entscheidenden Gegentreffer zu verhindern.
Es dauerte weitere satte 21 Minuten, ehe die Hausherren durch den Anschlusstreffer von Louis-Marc Aubry (38.) ein Lebenszeichen von sich gaben und endlich so etwas wie Morgenluft witterten.
Doch am Endergebnis konnte auch ein sichtlich verbessertes Schlussdrittel der Bären nichts ändern, weil der Puck nicht noch einmal im Tor untergebracht werden wollte.
So geht der hartnäckige Heimfluch weiter und das womöglich üble Nachspiel, die genauen Diagnose der Verletzten, steht noch bevor.
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