Schwarz-gelber Zoff: Die zwei von der Zankstelle

Anne-Kattrin Palmer
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Berlin - Eigentlich sollte endlich Ruhe im Karton sein, die Politik hat Ferien. Doch die Koalition zerfleischt sich weiter, fetzt sich vor allem über die Gesundheitsreform oder über Merkels Führungsstil.Jüngste Attacke: Nach der "Gurkentruppen"-Beschimpfung der CSU in Richtung FDP kommt erneut die Retourkutsche - diesmal von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sie beschimpft die CSU jetzt als "Störenfried", "Querschläger" und "Fähnchen im Wind".Die bayerische FDP-Chefin in der "FAS": Es gehe am meisten zulasten der CSU, wenn sie gegen alle Kompromisse schieße. Damit meint sie die Gesundheitsreform. Die Ministerin weiter: "Die alte Herrlichkeit ist für die CSU ein für alle Mal vorbei."Zudem prognostizierte sie der CSU für 2013 eine erneute Wahlschlappe. Wie gemein!Doch auch in der CDU gibt es keine Ruhe: CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gestern: "Eine Reihe von äußerst ärgerlichen Vorkommnissen hat gezeigt, dass wir unser Mannschaftsspiel in der Koalition verbessern müssen."Und schon folgten die Giftpfeile: Die Schuld sehe er jedoch vor allem bei den Koalitionspartnern. Zu den "groben Stilverstößen" habe die CDU den "kleinsten Beitrag" geleistet.Auch an der Kanzlerin gängeln die Koalitionäre weiter rum. Der Chef der Unions-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann (CDU): Merkel lasse ihre Partei inhaltlich ausbluten. Weil aber unter der Kanzlerin die zweite Führungsriege der CDU verschwunden sei, gebe es "leider" keine Alternative zu ihr als Parteichefin. Koalitionsfrieden sieht wirklich anders aus!------------------------------BU: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser- Scnarrenberger (FDP).

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