Mehr als 6700 Straftaten

Angst in Berliner Klassenzimmern: Rütli – so stoppte die Terrorschule die Gewalt

Die Angst der Berliner Lehrer vor Gewalt: Aleksander Dzembritzki war 2006 Rektor der Rütli-Schule. Er erzählt, wie er an der Terrorschule die Gewalt besiegte.

Foto von Autor/Autorin: Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 7 Min
Solche Bilder gingen vor 20 Jahren um die Welt. Wachschützer stehen am Eingang der Rütli-Schule in Neukölln, der damaligen Terrorschule von Berlin.

Solche Bilder gingen vor 20 Jahren um die Welt. Wachschützer stehen am Eingang der Rütli-Schule in Neukölln, der damaligen Terrorschule von Berlin.

© Christian Schroth

Mobbing, Faustschläge, Messerstiche: Eine aktuelle Senatsstudie schlägt Alarm. Fast jeder zweite Berliner Lehrer sieht Gewalt als großes Problem an seiner Schule. Und fast 80 Prozent sagen, dass die Brutalität in Klassenzimmern und auf Schulhöfen schneller eskaliert als früher. Doch vor der Gewalt muss man nicht kapitulieren. Man kann sie bekämpfen, sagt Aleksander Dzembritzki (57). Er war vor 20 Jahren der Rektor der Rütli-Schule in Neukölln. Er und seine Lehrer machten die einstige Terrorschule Deutschlands zum Vorzeige-Campus Berlins.

Berliner Kurier

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein BK+ Abo?

*