Auguste-Viktoria-Klinikum

Blutiger Messerstreit im Krankenhaus

Ex-Freund sticht auf den neuen Lebensgefährten einer 18-Jährigen ein.

Lutz Schnedelbach
Lesezeit 2 Min
Die Rettungsstelle des Auguste-Viktoria-Krankenhauses nach der Bluttat.

Die Rettungsstelle des Auguste-Viktoria-Krankenhauses nach der Bluttat.

© Morris Pudwell

Polizisten sichern Spuren in der Notfallaufnahme. 

Polizisten sichern Spuren in der Notfallaufnahme. 

© Pudwell

Was war geschehen? Die Polizei weiß inzwischen, dass sich ein Albaner (20), ein 27-jähriger Deutscher und eine 18-jährige Deutsche gegen 22 Uhr an einer Bushaltestelle an der Rubensstraße gestritten hatten. Unmittelbar davor befindet sich das Krankenhaus.

Ex-Freund zückt Schreckschusspistole

Die Ermittler sind sich sicher: Das Trio kannte sich gut. So soll der jüngere Mann der Ex-Freund der 18-Jährigen sein, die nun mit dem älteren Mann zusammen ist. Das sorgte für einige Unstimmigkeiten. Dabei soll es darum gegangen sein, wie das Trio den weiteren Abend verbringt. Als sie sich nicht einigen konnten, zog der 20-Jährige eine Schreckschusspistole und bedrohte seinen Rivalen.

Der Eingang der Notaufnahme wurde von Polizisten überwacht.  

Der Eingang der Notaufnahme wurde von Polizisten überwacht.  

© Pudwell

Kurz darauf richtete er die Waffe gegen seine Ex-Freundin. Als er die Pistole wieder in die Hose stecken wollte, griff sich die Frau geistesgegenwärtig die Waffe und rannte damit in die Klinik. Beide Männer liefen ihr hinterher.

Stich in den Oberarm

Kurz bevor der 20-Jährige die Frau erreichte, drückte sie ab. Zum Glück schoss sie daneben. Im Eifer des Gefechts gerieten die beiden Männer erneut aneinander. Dabei zog der Jüngere ein Messer und stach es dem Älteren in den rechten Oberarm. Währenddessen warf die Schützin die Pistole auf den Boden.

Der Besitzer nahm sie und flüchtete aus der Klinik. Ärzte kümmerten sich in der Notaufnahme um die Frau und den schwer verletzten Mann. Die 18-Jährige konnte die Klinik wieder verlassen. Er wurde operiert. Die Wunde ist tief, aber nicht lebensgefährlich.

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