Schon eine Zigarette kann die Gene schädigen

Studie

BK
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New York - Schon die erste Zigarette kann die letzte sein. Nur 15 Minuten nach dem ersten Zug zirkulieren bereits erbgutschädigende Substanzen, die zu Krebs führen können, durch die Blutbahnen. Das fanden US-Wissenschaftler jetzt heraus.Etwa 3000 Menschen sterben pro Tag weltweit an Lungenkrebs, dessen Hauptauslöser Zigaretten sind. Wie schnell Gesundheitsschäden beim Rauchen eintreten können, haben jetzt Forscher der Uni von Minnesota untersucht. Stephen Hecht und seine Kollegen konzentrierten sich dabei auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - Stoffe, die Lungenkrebs verursachen.Bislang wussten Mediziner nur wenig darüber, wie schnell PAK im Körper verarbeitet werden. Die Verbindungen entfalten ihre erbgutschädigende Wirkung nämlich erst, nachdem sie im Körper neue Substanzen gebildet haben, die dann direkt die DNA angreifen.Um die Geschwindigkeit dieser Prozesse messen zu können, wurden Zigaretten mit einem speziellen PAK markiert. Zwölf Freiwillige rauchten diese Zigaretten. Die Untersuchung der Blutproben zeigte, dass gerade einmal 15 Minuten nach dem Rauchen erbgutschädigende Substanzen im Körper der Probanden kursierten, also der Grundstein für spätere Tumore. Hecht: "Der Effekt ist so schnell, dass man die schädigenden Substanzen auch direkt injizieren könnte."

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