Schock-Prognose

Wieder Frost und Bibbertemperaturen: Was ist mit diesem Mai los?

Als wäre der Winter nie zu Ende gegangen: Die neue Woche startet eisig.

Jo Studnik
Lesezeit 2 Min
Diese Schwäne fliegen über den Stolpsee - von Badetemperaturen ist dort derzeit nichts zu spüren. 

Diese Schwäne fliegen über den Stolpsee - von Badetemperaturen ist dort derzeit nichts zu spüren. 

© dpa

Mildes Wochenende: etwas Sonne, Schauer, Gewitter

Aber fangen wir doch erst einmal mit den guten Nachrichten an: Heute steigen die Werte in Berlin und Brandenburg bis zu 18 Grad an. Und am späten Nachmittag könnte sich auch einmal wieder die Sonne zeigen. Aber bis dahin ziehen leider eben auch viele Wolken am Himmel entlang, und vor allem im Süden erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Schauer, vereinzelt auch Gewitter mit Starkregen.

Nach einer mit Tiefstwerten um die sechs Grad nicht übermäßig kühlen Nacht erwartet uns ein überwiegend trockener Sonntag, und örtlich setzt sich die Sonne gegen die ansonsten dichte Bewölkung durch.

Neue Woche mit Frostschock

Richtig unangenehm wird dann wohl der Montag: Aus einer dichten Wolkendecke fällt zeitweise Regen, und die Höchstwerte erreichen kaum noch zehn Grad. Die Nacht zum Dienstag wird wieder richtig kalt: Die Tiefstwerte liegen zwischen null und drei Grad. Örtlich klart es auf, wobei die Werte auf bis zu minus drei Grad einbrechen können.

Ähnlich schauderhaft zeigt sich der Dienstag: Bei starker Bewölkung und einzelnen Schauern kommen die Höchsttemperaturen stellenweise nicht über acht Grad hinaus. Nachts droht stellenweise wieder Frost; unter Wolken sind auch nicht mehr als zwei Grad drin.

Die Trendgrafik zeigt: Der Frühling startet durch, zumindest, was die Temperaturen angeht.

Die Trendgrafik zeigt: Der Frühling startet durch, zumindest, was die Temperaturen angeht.

© DWD

Trend: Temperaturen erholen sich etwas

Immerhin: In der zweiten Hälfte der Woche erholen sich die Temperaturen wieder kräftig, und der Trend lässt wieder auf 20 Grad warme Tage hoffen. Aber die Lage bleibt wackelig: Immer wieder können Schauer und Gewitter dazwischen kommen - ein stabiles Schönwetter-Hoch ist aus heutiger Sicht am Horizont nicht zu erkennen. Auch die Wassertemperaturen in den Seen unserer Region bleiben bescheiden: gerade einmal elf Grad werden derzeit im Stechlin gemessen, und im Berliner Wannsee laden 13 Grad auch nicht wirklich zum Baden ein. JSt  

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