Es waren schreckliche Szenen, die sich in Berlin-Neukölln in der Nacht zu Freitag abgespielt haben. Gegen 1.20 Uhr stürzte ein 10-jähriges Kind aus der neunten Etage eines zwölfgeschossigen Hochhauses in der Dieselstraße 25 Meter tief! Am Morgen dann die traurige Gewissheit: Das Kind überlebte den Sturz nicht.
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Fakt ist: Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich alles andere als einfach. Ersteintreffende Rettungskräfte mussten erst mal mehrere Fahrräder beiseite räumen, da das Kind direkt in einen Fahrradabstellplatz gefallen war. Das Kind wurde nach intensiver Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
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Kind fällt aus 9. Stock, Polizei muss Angehörige bändigen
Doch damit nicht genug des Dramas: Zahlreiche Angehörige versammelten sich innerhalb kürzester Zeit an der Unfallstelle. Sie stifteten so viel Unruhe während der Rettungsmaßnahmen, dass auch die Berliner Polizei mit einem Großaufgebot an die Unfallstelle kommen musste. Die Stimmung vor Ort war extrem aufgeheizt.
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Spuren eines Dramas: Hier war ein Kind 25 Meter in die Tiefe gestürzt.
© Morris Pudwell
Nachdem das Kind transportfähig gemacht wurde und im Rettungswagen in eine Klinik kam, mussten noch mindestens zwei Personen vor Ort von der Berliner Feuerwehr behandelt werden. Ob es sich dabei um die Eltern handelte, die möglicherweise unter Schock standen, ist zurzeit noch unklar. Sicher ist aber, dass die Eltern später durch Einsatzkräfte des Abschnitts 55 in die behandelnde Klinik gefahren wurden.
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Am frühen Freitagmorgen dann die traurige Gewissheit: Laut Lagedienst der Berliner Polizei erlag das zehnjährige Kind in der Klinik den schweren Verletzungen.
Wie konnte das Kind aus dem 9. Stock fallen?
Die Rettungskräfte und Beamten vor Ort waren sichtlich betroffen. Angehörige waren später regelrecht still, schockiert, aber gefasst. Die Kriminalpolizei ermittelte noch in der Nacht vor dem Haus und in der Wohnung, wie es zu diesem Unglück kommen konnte.
Aus dem Fenster im 9. Stock, in dem das Licht brennt, ist ein Kind in Neukölln gestürzt.
© Morris Pudwell
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