Schmerzen! Aber Voigt fährt schon wieder

"Das wird wehtun"

BK
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Pau - Als das Saxo-Team gestern am Tour-Ruhetag zur Trainingsfahrt aufbrach, war Jens Voigt schon wieder dabei. Dick bandagiert und mit schmerzenden Rippen ("Ich will gar nicht wissen, was mit denen ist"), aber schon wieder - oder besser: immer noch - fröhlich.Schon tags zuvor direkt nach der Zieldurchfahrt hatte der Berliner in einem Interview unglaublich cool und abgeklärt seinen dramatischen Sturz bei Tempo 70 geschildert: "Okay, ich hab schon bessere Tage erlebt. Aber ich bin noch am Leben und vor einem Jahr war ich zur gleichen Zeit schon im Krankenhaus. Ich bin diesmal nicht aufs Gesicht gefallen, es könnte also schlimmer sein." Und was hat er gedacht, als der Vorderreifen platzte? Jens: " Oh, das wird bestimmt gleich wehtun."Voigt rappelte sich nach dem Sturz auf, schnappte sich das Rad eines Jugendfahrers ("Das war quietschgelb und viel zu klein"). 15 km raste er so dem Feld hinterher, bevor er endlich vom Team sein Ersatzrad bekam. Jens stürmte über den gefürchteten Pyrenäen-Gipfel Tourmalet. Das Ziel erreichte er im Hauptfeld. Zerschunden, zerschnitten, aber keineswegs zerstört. Unfassbar, dieser Kerl!------------------------------

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