Mein Fernseher bleibt schwarz

Was mache ich jetzt?

Ab Mittwoch ist DVB-T endgültig Geschichte. Berliner müssen in Technik investieren.

Marcus Böttcher
Lesezeit 2 Min
Ab dem 29.3. ist DVB-T endgültig Geschichte (Symbolbild).

Ab dem 29.3. ist DVB-T endgültig Geschichte (Symbolbild).

© imago

Am Vormittag des 29. März geht es mit dem neuen Standard DVB-T2 HD weiter. Die meisten Fernsehzuschauer müssen sich keine Gedanken machen, weil sie schon umgestellt haben oder das TV-Signal auf einem anderen Weg empfangen. Aber: immerhin 3,34 Millionen Haushalte gibt es bundesweit, die DVB-T nutzen.

Die Kosten für neue Technik liegen bei 50 bis 150 Euro

Sie müssen umsteigen und brauchen entweder ein Fernsehgerät mit eingebautem DVB-T2-Empfänger oder eine entsprechende Settop-Box. Sie kostet zwischen 50 und 150 Euro. Wichtig ist, beim Neukauf auf das grüne Logo mit der Aufschrift „DVB-T2 HD“ zu achten.

Nur solche Geräte sind in der Lage, den genutzten Kodierungsstandard HEVC zu unterstützen und neben den öffentlich-rechtlichen auch private Sender wie RTL, ProSieben und Sat.1 zu empfangen.

DVB-T2 HD kommt - Was Fernsehzuschauer jetzt wissen müssen.

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Private Programme über Antenne werden kostenpflichtig

Während die öffentlich-rechtlichen Programme gratis bleiben, werden die privaten über Antenne erstmals kostenpflichtig.
Ausgestrahlt werden diese nur noch in HD-Qualität. Das macht die Empfangstechnik komplizierter: Nur Settop-Boxen mit dem grünem Logo der TV-Plattform verfügen über einen Steckplatz („CI+“) für die Entschlüsselungskarte, die das Unternehmen Freenet TV vermarktet.

Die Sendungen werden jeweils nur für ein TV-Gerät freigeschaltet. Besitzer eines Fernsehgeräts mit integriertem DVB-T2-Empfänger benötigen für die Kartenfreischaltung am „CI+“-Steckplatz ein zusätzliches Modul, Kostenpunkt rund 80 Euro.

Und dieses "Programm" sahen die Berliner am Morgen des 29. März.

Und dieses "Programm" sahen die Berliner am Morgen des 29. März.

© Böttcher

Beim Satelliten-Fernsehen gibt es die Privatsender weiterhin in Standard-Auflösung (SD) und kostenfrei. Anbieter von Streaming-Diensten, die das TV-Signal über das Internet verbreiten, erhoffen sich ebenfalls, durch die Umstellung neue Kunden zu gewinnen.

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