In der Nacht zu Mittwoch: Bereits beim Einstieg in das Lokal am Heinrich-Heine-Platz hatte das Suff-Trio übersehen, dass dort nichts mehr zu holen ist. Das Siegel des Polizeipräsidenten prangte groß neben der Tür. Das Haus ist nach einem Brandanschlag im Juni ein ausgewiesener Tatort.
Doch das hinderte die Männer nicht, die Spanplatten aus einem Fenster zu treten. Dabei machten sie so viel Krach, dass gleich mehrere Anwohner aufschreckten und die Polizei alarmierten. Ein Polizeisprecher: „Den Anwohnern ist es zu verdanken, dass die Einbrecher auf frischer Tat ertappt wurden.“
Als die Beamten wenige Minuten später eintrafen, waren die Täter im Keller. Einer soll auf der Suche nach Nachschub in den verbrannten Gemäuern umhergeirrt sein, während die anderen beiden im Vollrausch in der Waagerechten lagen. Die Männer (25, 26, 39) aus Italien und Rumänien leisteten bei der Festnahme keinen Widerstand, kämpften vielmehr mit ihren Ausfallerscheinungen.
Einer der Einbrecher schlief im Funkwagen sofort ein, nachdem er 1,6 Promille gepustet hatte.
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