Schlamm frei

400.000 Menschen feiern "Woodstock"

Ein Meer aus bunten Zelten und hunderttausende Musikfans: In Kostrzyn (Küstrin) an der deutsch-polnischen Grenze hat das Festival „Haltestelle Woodstock“ begonnen.

BK
Lesezeit 2 Min

Drei Tage lang sollen rund 30 Bands und Musiker aus verschiedenen Ländern spielen - darunter die Elektro-Formation The Prodigy, die zum Abschluss am Samstagabend auf dem einstigen Truppenübungsplatz auftritt. „Das ist richtig voll hier, das Wetter ist super“, sagte Jens Lawrenz vom Kulturzentrum Kostrzyn-Seelow. Vor der Bühne habe sich eine riesige Staubwolke gebildet. Zum Festival gehören für viele der zumeist jugendlichen Besucher auch Schlammbäder - wie beim legendären „Woodstock“-Festival 1969 in den USA.

Die polnische Version ist ursprünglich eine Dankeschön-Aktion der Warschauer Stiftung „Großes Orchester der Weihnachtshilfe“ für 1000 freiwillige Helfer, die jedes Jahr eine Spendensammlung für Kinderkrankenhäuser unterstützen. Mittlerweile strömen aber hunderttausende Musikfans zu dem Rockfestival. Trotz „Woodstock“-Atmosphäre gibt es strikte Regeln: Alkohol und Drogen sind verboten. Kostrzyn liegt etwa eine Autostunde von Berlin entfernt.

Im vergangenen Jahr brachte das „Haltestelle Woodstock“-Festival eine halbe Million Besucher zum Ausflippen, Tanzen und Grölen - darunter Tausende aus Deutschland.

Im vergangenen Jahr brachte das „Haltestelle Woodstock“-Festival eine halbe Million Besucher zum Ausflippen, Tanzen und Grölen - darunter Tausende aus Deutschland.

© dpa Lizenz

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