Schlag gegen Schleuserkriminalität

Razzia in Fälscherwerkstatt

Seit April 2015 ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin gegen zwöf Männer. Der Verdacht: gewerbsmäßige Urkundenfälschung und das Einschleusen von Ausländern. Nun gelang den Beamten des Ermittlungsverfahrens "Tunis" ein großer Erfolg.

BK
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450 Ausweise und Führerscheine konnten die Beamten sicherstellen.

450 Ausweise und Führerscheine konnten die Beamten sicherstellen.

© Polizei Berlin Lizenz

Bei einem 36-jährigen, deutschen Beschuldigten, der als Vermittler fungiert haben soll, wurde ein verfälschter, vorläufiger deutscher Personalausweis, der aus einem Einbruchsdiebstahl in Berlin von Januar 2015 stammt, gefunden. Schließlich konnten die Ermittler bei einem 42 Jahre alten Mazedonier elf Blanko-Aufenthaltstitel, die aus vier verschiedenen Einbruchdiebstählen bei Berliner Behörden aus den Jahren 2001, 2009 und 2014 stammen, sicherstellen, nachdem sie den Versuch seiner Ehefrau unterbanden, die Beweismittel durch Hinunterspülen in der Toilette zu vernichten.

Insgesamt wurden 13 Wohnungen und Immobilien untersucht, die sich in den Berliner Ortsteilen Moabit, Kreuzberg, Charlottenburg-Nord, Nikolassee, Schöneberg, Reinickendorf, Friedenau und Wilmersdorf sowie in Mannheim befinden.

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