Jüngstes Beispiel: Der Schatzmeister der AfD-Jugendorganisation „JA“, Jannik Brämer, hatte sich an einer Blockade des Bundesjustizministeriums vorigen Freitag beteiligt. Veranstalter: Die „Identitären“, laut Verfassungsschutz eine rechtsextreme Sammlungsbewegung mit deutschtümelnden Jugendlichen, unter anderem aus allerlei Neonazi-Verbünden. Brämer, seiner JA (Junge Alternative) zufolge auch AfD-Mitglied, verletzte bei der Aktion einen Polizisten!
Gegen ihn liegt nach Informationen des KURIER ein Haftbefehl vor: Er soll als Transporter-Fahrer einen Zivilbeamten beinahe umgefahren haben. Der Mann verletzte sich beim Sprung zur Seite. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.
Eine Flagge der identitären Bewegung hängt am Brandenburger Tor.
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Die „Identitäre Bewegung“ versucht immer wieder, etwa mit der Besetzung des Brandenburger Tores 2016, Aufmerksamkeit zu erzielen. Brämer tauchte schon in der Vergangenheit offen als „Identitärer“ auf – etwa als Ordner eines Aufzugs mit dem Emblem der Organisation auf dem T-Shirt. Erst jetzt trat er aber als Schatzmeister des AfD-Nachwuchses zurück. Identitäre waren auch Gäste eines feucht-fröhlichen Grillfestes der Jungen Alternative Anfang Mai.
JA-Chef Thorsten Weiß zeigte sich da „sehr besorgt“, sieht aber auch Gemeinsamkeiten mit Identitären. Und auch wenn Ex-Oberst Pazderski mit Parteiausschluss droht: Von Rauswürfen wurde bisher gar nichts bekannt.
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