Mal was anderes!

Scharfer Krautsalat: Wenn Sauerkraut auf Curry und Ketchup trifft

Sauerkraut, Curry, Ketchup, Mandeln und Schinken: Dieser ungewöhnliche DDR-Krautsalat überrascht mit einer raffinierten Mischung aus süß und herzhaft.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 3 Min
Der Krautsalat überrascht mit einer besonders gewagten Mischung aus Zutaten. Lassen Sie sich von diesem besonderen Rezept aus der DDR einfach mal überraschen!

Der Krautsalat überrascht mit einer besonders gewagten Mischung aus Zutaten. Lassen Sie sich von diesem besonderen Rezept aus der DDR einfach mal überraschen!

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Sauerkraut kennt man meist herzhaft-sauer, warm serviert zu Eisbein oder Bratwurst. Dieses Rezept für Krautsalat geht einen ganz anderen Weg: Kalt angerichtet und mit einer süß-scharfen Soße aus Ketchup, Mayonnaise und Curry verfeinert, wird aus dem klassischen Sauerkraut ein Salat, der auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, aber überraschend gut funktioniert. Und wenn Sie jetzt noch hören, wo wir diesen pfiffigen Krautsalat gefunden haben, werden Sie sicher staunen: Er steht in einem echten Kochbuch aus der DDR! Damals wusste man eben, was gut ist. Vorhang auf für den pikanten Krautsalat aus der DDR!

Scharfer Krautsalat: Was diese Beilage besonders macht

Das Besondere an diesem Krautsalat: Während viele dieser Salate aus frischem Weißkraut hergestellt werden, setzt man hier auf Sauerkraut als Basis. Das bringt schon einen ganz besonderen Eigengeschmack mit.

Der Clou liegt bei der Verarbeitung zum Salat in der Kombination aus Ketchup und Curry: Beides zusammen ergibt eine milde Süße mit leichter Schärfe, die die natürliche Säure des Sauerkrauts abrundet, statt sie zu übertönen. Die gerösteten Mandeln sollten dabei nicht zu fein gehackt werden, damit sie im fertigen Salat noch für einen deutlichen Crunch sorgen.

Die Tomatenscheiben kommen bewusst erst kurz vor dem Servieren dazu, damit sie nicht zu weich werden und ihre Form behalten. So bleibt der Salat auch nach einiger Zeit im Kühlschrank noch appetitlich. Servieren Sie den Krautsalat als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten oder auf frischem Brot. Beides schmeckt einfach herausragend! Viel Vergnügen mit dem besonderen Rezept aus der DDR …

Der fertige Krautsalat sieht herrlich cremig und lecker aus - und erinnert an handelsübliche Krautsalate. Doch die Kombination der Zutaten sorgt hier für einen ganz besonderen Geschmack.

Der fertige Krautsalat sieht herrlich cremig und lecker aus - und erinnert an handelsübliche Krautsalate. Doch die Kombination der Zutaten sorgt hier für einen ganz besonderen Geschmack.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Zutaten für scharfen Krautsalat

Sie brauchen: 1/2 Flasche Tomatenketchup, 3 EL Mayonnaise, Salz, Pfeffer, 1 TL Curry, 50 g süße Mandeln, 500 g Sauerkraut, 4 Tomaten, 125 g gekochter Schinken, Petersilie.

Zubereitung: So machen Sie den Krautsalat ganz schnell

Verrühren Sie Tomatenketchup, Mayonnaise, Salz, Pfeffer und Curry zu einer gleichmäßigen Salatsoße. Rösten Sie die Mandeln kurz in einer Pfanne ohne Fett an und hacken Sie sie grob. Mischen Sie sie zusammen mit dem Sauerkraut unter die Salatsoße. Schneiden Sie die Tomaten in Scheiben und den Schinken in Würfel. Geben Sie beides zum Salat und mischen Sie alles vorsichtig unter.

Bestreuen Sie den scharfen Krautsalat mit gehackter Petersilie und servieren Sie ihn direkt. Dann können Sie ihn auch schon genießen. Alternativ können Sie den Salat auch abdecken und in den Kühlschrank stellen, denn der Krautsalat kann gut und gern auch für ein paar Stunden durchziehen, bevor Sie ihn servieren.

Essen Sie ihn zum Abendbrot auf Brot oder als Beilage zu Fleischgerichten. Probieren Sie den Krautsalat beispielsweise mal zu Bratwurst und Kartoffelbrei – einfach lecker. Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie dieses Rezept aus der DDR!

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