Um 17.45 Uhr konnte Hans Lindberg die Hand an den Pott legen. Und natürlich wurde auch ein überdimensionales Plüsch-Schaf mit abgeräumt. Fand ja in der Lüneburger Heide statt das hochkarätig besetzte Turnier.
Dass die Füchse nach 2009 erneut in Schneverdingen triumphieren würden, war nach der Leistung des Vortages nicht zwingend so erwartet worden. 24:32 hieß es da gegen Vardar Skopje.
Doch das Team von Velimir Petkovic spielt erfrischend auf. Allen voran Christoph Reißky, der mit sieben Treffer der erfolgreichste Werfer war in diesem vorweggenommenen europäischen Supercup-Finale zwischen dem Königsklassen-Sieger aus Frankreich und dem IHF-Pokal-Triumphator Füchse.
Siebt Tore Vorsprung hatten die Füchse zur Halbzeit. Bis auf eine kürzere Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte, als die Franzosen bis auf drei Tore heranrücken konnten, zeigten sich Paul Drux, Silvio Heinevetter & Co. in guter Verfassung. Al
Die Abwehr stabilisierte sich wieder. Auch Junioren-Nationaltorhüter Malte Semisch, der sich mit Heinevetter im Gehäuse abwechselte, zeigte einige gute Paraden.
Fazit von Volker Zerbe, dem Sportkoordinator der Füchse: "Ich bin sehr glücklich wie wir gegen einen solch starken Gegner zum Ende der Vorbereitungsphase gespielt haben. Wir hatten über die gesamten sechzig Minuten gute Abwehraktionen. Zudem kommt, dass unsere Neuzugänge bereits sehr gut in das neue Team hineingewachsen sind. Es war heute eine sehr starke Teamleistung."
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