Sascha Lewandowski bringt Emotionen nach Köpenick. Herthas Jens Hegeler kennt ihn noch aus Leverkusen.
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Lewandowski - Unions Neuer.
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Lewandowski beherrscht die komplette Palette: kritisch ...
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.... aufbauend ...
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... erklärend ....
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und anfeuernd.
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Lewandowski feiert mit Bayer-Keeper Leno und den Fans.
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Sascha Lewandowski (M.) war bei Bayer beliebt. Hier versucht Roberto Hilbert, ihn zu den Fans zu bewegen. Später feierte er auf dem Zaun mit den Anhängern.
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Aber nach KURIER-Informationen ist sicher, dass Bayer Leverkusens Nachwuchs-Chef Sascha Lewandowski den Posten übernimmt.
Doch wie tickt der 43-jährige gebürtige Dortmunder als Trainer eigentlich? Der KURIER erklärt, was den Nachfolger vom gefeuerten Norbert Düwel ausmacht und hat auch mal bei Herthas Jens Hegeler nachgefragt. Der spielte unter Lewandowski bei der Werkself.
Vor ein paar Monaten sprach ganz Fußball-Deutschland von Lewandowski. Seine Auftritte mit Bayer 04 zusammen mit Sami Hyypiä beeindruckten alle. Die halbe Bundesliga wollte ihn verpflichten.
Lewandowski gilt als absoluter Fußball-Fachmann. Er ist analytisch stark, kann Gegner, Spieler und Situationen gut einschätzen und Lösungen finden. Von seinen Spielern fordert er im Training und Wettkampf viel. Besonders Köpfchen.
Er ist extrem ehrgeizig und sehr emotional. Nach Siegen mit den Leverkusenern feierte er auch schon mal auf dem Zaun mit den Fans.
Außerdem ist er sehr nah an seinen Jungs dran. Heißt: Anders als Düwel, der oft als zu forsch und distanziert galt, spricht Lewandowski die Sprache seiner Spieler.
Besonders die jungen Kicker liegen ihm am Herzen. Er setzt sich für den Nachwuchs ein. Dass Lewandowski lange und auch zuletzt im Jugendbereich arbeitete, kommt auch Union jetzt zugute.
Auch im Nachwuchs der Eisernen könnte er jetzt einiges neu auf den Weg bringen.
Und welche Spielidee bringt er für die Profis mit? Das muss man abwarten, das hängt vom Personal ab, wie Lewandowski Damir Kreilach und Co. sieht.
Fakt ist: Sein Lieblingssystem ist das offensive 4-3-3 aus einer stabilen Defensive heraus. Wobei sein Credo „Lieber 4:3 gewinnen, als 1:0“ ist.
Die Unioner dürfen sich also auf echte Spektakel einstellen. Was dem 1. FC Union ebenfalls gefallen dürfte: Den Medien gegenüber ist er sehr zurückhaltend.
Kurios: Bis 2006 arbeitete er nebenbei selbst noch als Journalist. Zudem ist er privat mit WDR-Reporterin Anne van Eickels liiert.
Herthas Jens Hegeler spielte rund eineinhalb Jahre unter Lewandowski und meint: „Er ist ein Super-Trainer. Er hat einen großen Fußball-Sachverstand und kann auf jede Situation im Spiel reagieren.“
Das bewies er auch in Leverkusen. Im Duo mit Hyypiä holte er im Schnitt 1,92 Zähler. Stark!
Als er für fünf Spiele 2014 allein Interimscoach bei Bayer war, holte er sogar durchschnittlich 2,60 Punkte. Noch stärker.
Hegeler: „Er ist eine gute Wahl, da kann man Union nur zu beglückwünschen.“
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