„Wir müssen aufpassen“, sagt Herthas treffsicherster Stürmer der vergangenen Saison (14 Buden) vor dem Pokalspiel in Regensburg (Sonntag, 18.30 Uhr). Und der Ivorer wird genauer: „Der Gegner wird voll motiviert sein“, weiß Kalou. Jahn Regensburg, trainiert vom ehemaligen Bundesliga-Profi Heiko Herrlich, ist nach vier Spieltagen mit zehn Punkten Tabellenführer der 3. Liga. „Es wird ein schweres Spiel. Für die Regensburger ist das wie ein Finale.“
Ob er selbst zum Einsatz kommt? Kalou lässt nur den Spalt einer Hintertür auf: „Ich fühle mich fit und kann wahrscheinlich spielen. Ich bin erst seit Anfang der Woche wieder im Training. Wir werden sehen, wie es läuft.“
Wenn es nach Hertha-Trainer Pal Dardai geht, steht der Ivorer definitiv in der Oberpfalz auf dem Platz. Der Ungar weiß, dass Fußball die beste Medizin ist. Kalou sieht es genauso: Der Stürmer gibt im Training alles, schießt Tore, freut sich mit den Kollegen – die bittere Erfahrung der letzten Woche scheint zumindest auf dem Platz vergessen.
Der sympathische Angreifer richtet, nachdem er für das letzte Fan-Foto posiert hat, seinen Blick nach vorne: „Ein Sieg am Sonntag ist sehr wichtig.“ Ein Erfolgserlebnis würde die Stimmung nach dem bitteren Europa-Aus aufheitern. Herthas und auch Kalous.
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