Berlin - Nicht nur die S-Bahn-Kunden, auch die Mitarbeiter des Konzerns leiden unter dem Chaos. Burkhardt L. (43, Name geändert) fährt seit sieben Jahren "seine" S-Bahn. "Viele meiner Kollegen arbeiten derzeit am absoluten Belastungslimit", erklärt er gegenüber demKURIER. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. "Viele Mitarbeiter trauen sich angesichts massiver Drohungen und Anfeindungen gar nicht mehr, in die Öffentlichkeit zu treten."Schon auf dem Weg zur Arbeit werden sie wegen ihrer S-Bahn-Kleidung erkannt, laut L. lautstark beschimpft. "Man kann ja fast froh sein, wenn man ,nur' bespuckt wird. Ich weiß von einem Kollegen, der sogar Opfer körperlicher Gewalt wurde.L.'s Fazit ist eindeutig: "Unser Betrieb wurde durch reine Geldgier einfach kaputtgespart und wegrationalisiert."------------------------------
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