Jarstein plagte sich in der Rückrunde 2018/19 immer wieder mit Schmerzen im Knie. Schuld war eine Schleimbeutelentzündung und eine Zyste im Knie. Anfang Mai wurde er im Martin-Luther-Krankenhaus operiert. Damit war er beim 4:3 in Augsburg und beim 1:5 gegen Leverkusen nicht mehr im Kasten.
Der Norweger hatte sich bewusst für diesen frühen Zeitpunkt entschieden, um beim Saisonstart wieder komplett fit zu sein. „Das war die beste Entscheidung. Ich habe nach der OP auch nicht viel Urlaub gemacht, sondern hier in Berlin war ich in der Reha.“
Jarstein ist wieder voll da. Bei den Testspielen glänzte er zuletzt schon wieder mit Blitzreflexen auf der Linie, guter Sprungkraft und starker Spielübersicht. Nur einen Bock machte er, als er sich vor drei Wochen beim 1:1-Test in Bochum von VfL-Freistoß Schützen Danny Blum überlisten ließ. Abgehakt! So etwas kann den erfahrenen Keeper nicht verunsichern. Danach gegen die großen Gegner aus England West Ham United (3:5) und Crystal Palace (4:0) war Jarstein wieder in Topform.
Da teilte er sich die Halbzeiten mit Ersatzkeeper Thomas Kraft. Vielleicht gibt es auch jetzt eine Jobteilung. Klar. bleibt Jarstein in der Bundesliga die Nummer 1, doch im Pokal könnte Kraft spielen. Das gab es schon mal bei den Blau-Weißen. Jarstein: „Das müssen die Trainer sagen, wer jetzt im Pokal spielt. Ich weiß es noch nicht.“ Heute soll es eine definitive Entscheidung geben.
Rune fokussiert sich wenigstens schon voll auf die erste Pokalrunde: „Unterschätzen dürfen wir den VfB Eichstätt nicht. Das tut auch keiner in der Mannschaft. Wir wissen doch alle, wie das im Pokal laufen kann. Wir müssen konzentriert auftreten, dann kommen wir auch eine Runde weiter. Bei uns ist nur Eichstätt im Kopf. An den FC Bayern zum Ligastart denkt noch keiner.“
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