Aufwärmtraining, leichte Laufeinheiten, doch dann tat es plötzlich wieder weh. Der Holländer ging geknickt vom Schenckendorffplatz in die Kabine und machte dort nur noch ein paar Kraftübungen.
Co-Trainer Markus Gellhaus, der weiter das Training für den Grippe erkrankten Chef Jos Luhukay leitete, erklärte später den Abbruch: „Der Knöchel hat sich bei der Belastung bemerkbar gemacht. Deswegen haben wir entschieden, dass Roy vorsichtshalber draußen aufhört.“
Am Nachmittag erfolgte noch mal eine Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Uli Schleicher. Devise: Kein Risiko, denn gerade mit dem Knochenmarködem ist es kompliziert. Diese Verletzung kann langwierig sein. Rückschläge sind eher normal als selten.
Und das alles nur, weil beim 4:4 in Frankfurt Beerens von Eintrachts Stefan Aigner brutal umgetreten wurde. Hertha hofft, dass Beerens trotzdem Sonntag mit ins türkische Trainingslager in Belek fliegen kann.
Das Gleiche gilt für den linken Flügelflitzer Änis Ben-Hatira (26). Der Deutsch-Tunesier laboriert seit Wochen an seinem großen Zeh. Donnerstag machte Ben-Hatira nur Krafttraining. Gellhaus: „Da müssen wir von Tag zu Tag schauen.“
Und Luhukay? „Jos geht es noch immer nicht gut. Seine Stimme ist ein bisschen da. Ich stehe mit ihm im engen Telefonkontakt. Ich bespreche alles mit ihm, wie wir hier trainieren. Ich glaube schon, dass Jos bis zum Trainingscamp wieder fit ist“, sagt Gellhaus.
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