Vorsicht beim nächsten Griff ins Tiefkühlfach! Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost aus Jessen (Sachsen-Anhalt) ruft mehrere Chargen seiner tiefgefrorenen Wildheidelbeeren zurück – Grund ist eine mögliche Verunreinigung mit Salmonellen.
Auf diese Chargen sollen Kunden bei Edeka und Marktkauf achten
Betroffen ist das Produkt „Edeka Bio Wildheidelbeeren tiefgefroren“ in der 300-Gramm-Packung, das bundesweit bei Edeka und Marktkauf über die Ladentheken ging.
Diese Chargen sind betroffen:
- L140626V3 – MHD 13.06.2028
- L150626V3 / L150626N3 – MHD 14.06.2028
- L240626 14 / L240626D4 / L240626 E4 – MHD 23.06.2028
- L250626 E4 / L250626 14 – MHD 24.06.2028
Die klare Ansage der Verantwortlichen: Finger weg! Wer eine der genannten Chargen im Gefrierfach hat, sollte das Produkt keinesfalls mehr essen. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind laut Unternehmen nicht betroffen.
Geld zurück – auch ohne Kassenbon
Kunden können die betroffene Ware ganz einfach in den Märkten zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet – und zwar selbst dann, wenn der Kassenbon längst im Müll gelandet ist.
Diese Symptome drohen bei Verzehr
Warum Salmonellen so gefährlich sind? Salmonellen zählen zu den häufigsten Auslösern von Lebensmittelvergiftungen. Wer belastete Ware isst, muss mit Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und leichtem Fieber rechnen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen sowie all jene mit einem geschwächten Immunsystem – bei ihnen kann die Infektion deutlich schwerer verlaufen.
Die „Edeka Bio Wildheidelbeeren tiefgefroren" in der 300-Gramm-Packung gehen bundesweit bei Edeka und Marktkauf über die Ladentheken.
© Edeka
Die Wildheidelbeeren sind also das nächste Produkt, das von einem Produktrückruf betroffen ist. Verbraucher werden besonders im Lebensmittelbereich immer häufiger mit Produktrückrufen konfrontiert. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gab jedoch zuletzt Entwarnung.
Die steigenden Zahlen sind kein Hinweis darauf, dass Produkte unsicherer werden, sondern ganz im Gegenteil. „Die Zahl der auf lebensmittelwarnung.de veröffentlichten Meldungen zeigt, dass das System zum Schutz der Konsumenten angewendet wird“, erklärt das BVL. Rückrufe seien heute Teil eines verantwortungsvollen Umgangs der Unternehmen.
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