Romero

So lief sein erster Tag als Füchse-Star

Die Füchse-Profis staunten gestern früh nicht schlecht. Als sie zum Trainingsauftakt so langsam im Korber-Zentrum eintrudelten, wartete der neue Handball-Riese schon. Iker Romero war über eine Stunde vorher da.

René Miller
Lesezeit 2 Min
Iker Romero schwitzt erst ordentlich auf dem Fahrrad ...

Iker Romero schwitzt erst ordentlich auf dem Fahrrad ...

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„Ich bin neu in der Stadt und wollte kein Risiko eingehen. Deshalb habe ich mich schon sehr früh auf den Weg gemacht“, erklärt der 31-Jährige. Während die Mannschaft zu Beginn des Trainings erst einmal im Wald verschwand, strampelte Romero eine halbe Stunde lang auf dem Rad.

Mit seiner Überpünktlichkeit hat das aber nichts zu tun. Trainer Dagur Sigurdsson: „Für die Belastung seines Knies ist das Fahrrad besser als der Wald.“ Sein geplagtes rechtes Knie stabilisiert er zwar mit einer Spezial-Bandage, aber etwas unrund läuft Romero auf der Platte schon. Dafür war der bisherige Barca-Star aber gleich mittendrin. Romero lobt: „Das sind gute Handballer und nette Jungs.“

Star-Allüren sind ihm völlig fremd. Romero: „Ich bin nicht hier, damit die Mannschaft für mich spielt, sondern damit ich der Mannschaft helfen kann.“

Was mit dieser Mannschaft drin ist, will er noch nicht sagen. „Ich spiele seit vielen Jahren Handball, habe auch zahlreiche Titel gewonnen. Aber ich habe nie am ersten Trainingstag über ein Saisonziel gesprochen. Heute ist für mich nur wichtig, dass das erste Kilo weggeschwitzt ist“, sagt Romero und zeigt lachend auf seine Hüften.

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