Rome(r)o

Verliebt in Berlin!

Iker Romero hat im Handball fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er ist ein Weltstar, einer, der zu den ganz großen Sport-Idolen dieser Zeit gehört. Seit Mittwoch denkt, lebt, atmet der 31-Jährige die Füchse.

BK
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Iker Romero verabschiedete sich mit dem Gewinn der Königsklasse von Barca.

Iker Romero verabschiedete sich mit dem Gewinn der Königsklasse von Barca.

© Getty Images Lizenz

Mit dem Gewinn der Champions League verabschiedete sich Romero vom FC Barcelona, für dessen Fans er eine Ikone ist und bleibt. Für drei Jahre hat der 1,96 m große und 100 kg schwere Rückraum-Gigant in der Hauptstadt unterschrieben. Erstmal aber ging Romero gestern auf Wohnungssuche und wurde sofort fündig. Im gediegenen Charlottenburg wird er sein Domizil beziehen.

Dieser Mann will eben schnell Fuß fassen, lernt deshalb fleißig Deutsch. Auch über seine neuen Kollegen hat er sich informiert: „Ich kenne alle Spieler, habe die Spiele der Bundesliga im TV verfolgt“, sagt er.

Ansprüche stellt der Superstar, der im halblinken Rückraum und auf der Spielmacherposition eingesetzt werden kann, nicht: „Wo ich spiele, entscheidet der Trainer.“ Romero kann die Spiele im Fuchsbau Schmelinghalle kaum erwarten: „In Spanien hat man vor 1000 Fans gespielt, hier vor 10 000. Das ist einfach fantastisch.“ Romeo, sorry, Romero (übrigens solo), ist verliebt in Berlin. Und heiß auf Titel: „Wir können in der Bundesliga und der Champions League viel erreichen.“ Auch das Final-Turnier der Königsklasse? Romero grinst: „Vorsicht. Ich will immer alles gewinnen. Aber man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.“

RT

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