„1965 waren wir das erste Mal in Berlin - und 53 Jahre später sind wir immer noch da, gelandet auf eurem großartigen neuen Flughafen!“ begrüßte Mick Jagger am Freitagabend 67.000 Rolling-Stones-Fans im ausverkauften Olympiastadion.
An Energie haben die Rockopas seit damals - und ihrem letzten Berlin-Konzert 2014 in der Waldbühne - tatsächlich wenig verloren: In roter Lederjacke und Glitzer-Top tänzelte und hüpfte Jagger (74) von der Bühne auf den T-förmigen Steg, Ron Wood (71), Keith Richards (74), Charlie Watts (77) und eine sechsköpfige Band lieferten den Sound dazu, frei nach dem Motto: „It’s Only Rock ’n‘ Roll (But I Like It)“!
Briten spielen Hit an Hit
Routiniert, aber nie gelangweilt spielten sich die Briten in zwei Stunden durch ihr schier unerschöpfliches Hit-Reservoir. „Honky Tonk Woman“, „Paint It Black“, „Sympathy for the Devil“ mit Bengalos - kaum ein Klassiker durfte fehlen. Aber auch den fast nie live gespielten, per Online-Voting vorab bestimmten Song „She’s A Rainbow“ sang Jagger.
Als Zugabe gab es „Satisfaction“ mit Feuerwerk - ein passender Schlusspunkt für ein Konzert, das die Zuschauer rundum befriedigt verließen. Sogar auf den Dächern der Dixi-Klos im Stadioninneren hatten sie getanzt.
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