Berlin - Die Gründung des Berliner Rockerklubs "Mongols MC Berlin" sorgt weiterhin für Unruhe in der Szene. Jetzt wurde auf einer Internetseite des Klubs der Rauswurf des bisherigen Klubchefs verkündet.Der Mann aus Süddeutschland erhielt angeblich ein "Bad Standing", was in Rockerkreisen einen Ausschluss aus dem jeweiligen Klub bedeutet. Wer ein solches "Bad Standing" bekommt, muss sämtliche Zugehörigkeitssymbole zum jeweiligen Klub abgeben und wird je nach Grund für den Ausschluss zum Freiwild erklärt.Hintergrund sollen Unstimmigkeiten über die Zukunft des deutschen Mongols-Ablegers sein. Vor drei Monaten erklärte der Inhaber einer Sicherheitsfirma Bernhard D. in einem Interview mit der "taz", er habe einen "guten Kontakt zur Kripo" und keinerlei Interesse, wegen irgendwelcher krummer Dinge "Haus, Frau und Job" zu verlieren. Er und seine Motorrad-Brüder seien zwar "keine Waisenknaben", mit Kriminalität habe man jedoch nichts am Hut.Das ist bei den neu gegründeten Berliner Mongols anders. Denn die werden von Mitgliedern der berüchtigten libanesisch-kurdischen Familie O. gestellt, die auch mit dem Juwelenraub im KDW 2009 in Verbindung gebracht wird. Ein Familienmitglied zeigt auf seiner Internet-Seite einen Grabstein mit der Inschrift: "Er hatte Streit mit einem O."Bernhard D. geriet bereits mit den Bremer Mongols (ebenfalls Kurden) aneinander. Auf seiner Internetseite schreibt er: "Die Bremer Ratten die uns denunziert haben, haben noch nicht gewonnen!"------------------------------BU: Bernhard D. (Mitte) vor wenigen Monaten mit Mitgliedern des Mongols Mc Bremen.
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