München - Wie die Konkurrenz spielt? Ist in München erstmal egal. Dortmund ist eh enteilt. So wie der FC Bayern beim 4:0 (2:0) gegen Hoffenheim auftrat, wird jedem der Mitstreiter um die Champions-League-Plätze bange. Denn das Zauberduo Robbery ist wieder da! Die Bayern feiern Jubel-Arjen. Erstmals seit dem DFB-Pokalfinale - 15. Mai 2010 beim 4:0 gegen Bremen - standen Franck Ribery und Arjen Robben gemeinsam wieder in der Startelf. 274 Tage lang lag das Kreativpotenzial des Rekordmeisters brach. Jetzt zauberten die beiden Ausnahmekicker wie eh und je. Zwei Sahne-Tore erzielte der Holländer (63./81.), ergatterte sich zudem einen Assist. An zwei der vier Treffer war der quirlige Franzose beteiligt! Hoffenheim ohne den Hauch einer Chance. Dabei sahen eine Passquote von 82 Prozent und ein Ballbesitz von 48,7 Prozent gar nicht mal so übel aus. Doch diese Statistik ist Schall und Rauch, wie Bayern-Trainer Louis van Gaal auch schon leidvoll hatte erfahren müssen.Bei dem, was zählt, waren die Münchner klar vorn. Mario Gomez schockte Hoffenheim nach einer Minute und 47 Sekunden mit dem schnellsten Bayern-Tor seit sieben Jahren. Mit Saisontreffer Nr. 17 hält er Kurs auf die Torjägerkanone, die zuletzt 2008 durch Luca Toni nach München wanderte. Thomas Müller erhöhte vor der Pause auf 2:0 (15.). Wer immer hämisch auf die Vorwoche verwies, als Bayern in Köln einen 2:0 verspielte, verstummte nach der Pause. "Wir wollten heute zeigen, dass wir eine Supermannschaft sind. Das hat in Köln nicht geklappt. Also wollten wir das korrigieren", jubelte Robben über seine Saisontreffer Nummer drei und vier (in nur vier Spielen!). Dabei steckte der Holländer sogar einen bösen Schlag von Joe Simunic weg. Nach kurzer Behandlung war das Nasenbluten gestoppt. Und Robben doppelt motiviert zurück auf dem Feld. "Es war einfach schön, gemeinsam wieder auf dem Platz zu stehen", freute sich auch Ribery über seinen kongenialen Partner. Andenken an Joe Simunic - konnte Arjen nicht zu stoppen! BU: Lass dich umarmen! Robben herzt Franck Ribery. Auch Bastian Schweinsteiger eilt herbei (r.) 4:0
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