Berlin - Der Schock sitzt tief. Sicher auch, weil die Eisbären in den letzten acht Auswärtsspielen beim 0:3 in Straubing die sechste Pleite kassierten, außerdem seit 202:40 Minuten (!), also über 10 Dritteln, ohne Torerfolg sind. Schlimmer aber wiegt der Ausfall von Denis Pederson. Dem Stürmer droht sogar das Saisonende. Das wäre für den EHC vor den Play-offs der Super-GAU.Der 35-Jährige verletzte sich gleich zu Beginn des Spiels in Straubing nach einer rüden Attacke von Michael Barkos am rechten Knie.Sofort wurde der Kanadier (16 Tore/21 Vorlagen) der gestern auf Krücken durch den Welli humpelte, ins St. Elisabeth Krankenhaus Straubing gebracht. Zumindest wurde dort festgestellt, dass kein Knochen gebrochen ist. Trotzdem droht ein Riss des hinteren Kreuzbandriss. Morgen wird ein MRT gemacht. Bis dahin muss Don Jackson zittern. Alarm, den Bären gehen die Stürmer aus. Neben Pederson fallen heute gegen den ERC Ingolstadt (14.30 Uhr, O2 World) Sven Felski (Bauchmuskelzerrung) und Andre Rankel (Gehirnerschütterung) aus. Unsicher ist weiter der Einsatz von Steve Walker (Knie-OP), außerdem fehlt noch Daniel Weiß (Sperre). Trotz der Personalmisere rätselt Jackson über die Torflaute: "Es läuft derzeit nicht. Wir machen das gleiche wie in den letzten fünf Jahren. Eine Antwort zu finden, ist nicht leicht. Wir müssen einfache Dinge üben. Das Verletzungs-Pech ist ein Problem. Hoffentlich kommen bald zwei, drei Spieler zurück. Es ist für uns eine schwere Zeit."------------------------------
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