Wie faltenfrei ihr Rock klingt, bewiesen sie jetzt in Berlin. Den Oldie-Auftakt machte Paul Simon, einst kreativer Kopf des Hippie-Duos Simon and Garfunkel, in der Zitadelle. Beim dritten Song „50 Ways to leave your lover“ stand fest: Mit seiner Spielfreude lässt er andere Rock-Opas wie Eric Clapton und Alice Cooper alt aussehen.
Die neunköpfige Band haute 27 flotte Tanz-Hits aus 40 Jahren raus, bediente sich bei Blues, Gospel und Afro-Pop. Sie spielte „Diamonds on the sole of her shoes“, aber auch Kult-Balladen wie „The sound of silence“. Furioses Finale: ein minutenlanges Höhen-Feuerwerk!
Runde 2 im Runzel-Marathon bestritt Ex-Beatle Ringo Starr gestern im Tempodrom. Anders als einst saß er bei „Yellow submarine“ oder „I wanna be your man“ nicht nur am Schlagzeug. Ringos „All-Starr Band“ haucht auf ihrer Tour alten Klassikern von Carl Perkins, Buck Owens und John Lennon neues Leben ein. Rock ’n’ Roll ist eben nicht tot, nur etwas runzelig ...
MOW
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