Randale-Nacht in der Rigaer Straße
Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum 17.06.2017 durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Friedrichshain gezogen.
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Um kurz nach Mitternacht gehen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Es sind besorgte Anwohner der Rigaer Straße. „40 bis 60 größtenteils Vermummte errichteten an der Kreuzung zur Liebigstraße eine brennende Barrikade und bewaffneten sich zudem mit aus der Straße gerissenen Pflastersteinen“, sagt ein Polizeisprecher. Als kurz darauf die ersten Einsatzkräfte eintreffen, werden sie sofort mit Steinen, Flaschen, Böllern und brennenden Holzlatten beworfen. Von allen Seiten attackieren die inzwischen rund 100 Autonomen die Polizisten, die der ebenfalls alarmierten Feuerwehr aber trotzdem den Weg zu der mehrere Meter breiten und lichterloh brennenden Barrikade aus Müllcontainern, Toilettenhäuschen, Autoreifen und Holzgestellen ebnen.
Unter dem Gejohle der randalierenden Menge zünden einzelne Autonome gleichzeitig mindestens drei geparkte Fahrzeuge an. Erst als die Polizei gegen 1.15 Uhr rigoros durchgreift und auch mehrere Polizei-Schäferhunde sowie ein Hubschrauber zum Einsatz kommen, beruhigt sich die Lage. Vier Polizisten, darunter auch eine Frau, werden bei den Ausschreitungen verletzt, vier Randalierer (22, 22, 23 und 29) festgenommen. Bei ihnen finden die Ermittler eine Steinschleuder, Stahlkugeln, Böller, eine Motorradmaske sowie ein Einhandmesser.
Sie wollen Polizisten sterben sehen
„Diese Individuen vermummen sich, sie zünden Autos an und werfen Steine und Sprengkörper auf Menschen. Das sind keine Kiezromantiker, sie wollen Polizisten sterben sehen“, empört sich Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei. Er fürchtet: „Wenn Berlins Politik hier weiter tatenlos zuschaut, werden die Gewaltexzesse immer schlimmer. Und irgendwann tödlich enden!“
Auch der innenpolitische Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, hat die Nase voll vom Dauerproblem Rigaer Straße. Und fordert die Berliner Regierung auf, endlich zu handeln. „Wir dürfen uns nicht mit diesen miesen Gewaltattacken abfinden und jetzt einfach wieder zur Tagesordnung übergehen. Rot-Rot-Grün darf nicht weiter zusehen, wie die Rigaer Straße immer weiter zur No-Go-Area und zum rechtsfreien Raum mutiert!“
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