Das flauschige Wesen mit dem Lutsch-Daumen kennt jedes Kind der 1980er Jahre. Ein Monchichi war das begehrte Teil auf Schulhöfen - in Ost wie West. Doch weil es die japanischen Affen-Püppchen in der DDR nicht gab, baute man sie kurzerhand nach und nannte den Ost-Verwandten aus Sonneberg „Tiemi“. So wie „Tiemi“, nach der Spielzeigdesignerin Susanne Thieme benannt, entstanden unzählige weitere Produkte in der DDR: Das kreative Kollektiv, es ließ sich inspirieren, klaute Ideen, Namen und Designs.
Monchichi, Club Cola, Florena-Creme, kaum etwas war vor dem Nachbau made in GDR sicher. Die kleinen Snoopys wurden als „Jagdhunde“ verkauft. Für 50 Pfennig.
© Emmanuele Contini/Berliner Kurier
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