Perfekt fürs Wochenende

Großmutters Apfelkuchen von Kurt Drummer: Das beste Rezept für Apfelschnitten

Ein zarter Quarkteig, Apfelscheiben und ein Hauch Aprikosenkonfitüre ergeben Schnitten, die wie von Omas Kaffeetafel schmecken. Hier ist das Rezept.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 4 Min
Großmutters apfelkuchen von Kurt Drummer: Nach diesem Rezept backen Sie leckere Apfelschnitten, die frisch aus dem Ofen besonders gut schmecken.

Großmutters apfelkuchen von Kurt Drummer: Nach diesem Rezept backen Sie leckere Apfelschnitten, die frisch aus dem Ofen besonders gut schmecken.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Großmutters Apfelkuchen von Kurt Drummer ist kein Kuchen, der in großen Stücken vom Blech geschnitten wird. Bei diesem Rezept des bekannten DDR-Fernsehkochs teilen Sie den Teig schon vor dem Backen in handliche Rechtecke, belegen sie mit Apfelscheiben und streichen Aprikosenkonfitüre darüber. Heraus kommen kleine, fruchtige Kuchenschnitten mit glänzender Oberfläche, gehackten Mandeln und einem Hauch Butter. Solche süßen Stückchen erinnern an Omas Kaffeetafel am Sonntag und passen besonders gut in den Herbst, wenn es überall frische Äpfel gibt. Wir verraten, wie es geht!

Großmutters Apfelkuchen kommt vom DDR-Fernsehkoch

Kurt Drummer, 1928 im erzgebirgischen Gornsdorf geboren, prägte ein Vierteljahrhundert lang die Fernsehküche der DDR. Von 1958 bis 1983 stand er für die Sendung „Der Fernsehkoch empfiehlt“ vor der Kamera, rund 650 Folgen kamen zusammen.

Er war gelernter Koch, ausgebildet im Chemnitzer Hof, und arbeitete später als Chefkoch bei Interhotel. In seinen Sendungen kochte er mit dem, was die Menschen im Laden bekamen. Großmutters Apfelkuchen passt dazu: Margarine, Quark, Mehl und Äpfel, mehr braucht es kaum.

Am besten schmecken die kleinen Stücke lauwarm, wenn die Butter noch glänzt und die Mandeln leicht duften. Dazu passt eine Tasse Kaffee, wer mag, gibt einen Klecks Schlagsahne daneben. Reste bewahren Sie abgedeckt auf und essen sie möglichst am nächsten Tag, denn der Boden zieht mit der Zeit Saft aus den Äpfeln. Und jetzt geht es an den Teig - hier verraten wir Ihnen das Rezept!

Großmutters Apfelkuchen: die leckeren Schnitten nach unserem Rezept backen im Ofen.

Großmutters Apfelkuchen: die leckeren Schnitten nach unserem Rezept backen im Ofen.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Zutaten für Großmutters Apfelkuchen

Sie brauchen: 150 g Mehl, 200 g Quark, 150 g Margarine, etwas Salz, etwas Fett für das Blech, Semmelmehl, 5 bis 6 Äpfel, 3 EL Aprikosenkonfitüre, etwas Wasser, gehackte Mandeln, etwas Butter

Zubereitung: So backen Sie Großmutters Apfelkuchen

Beginnen Sie diesen Kuchen am besten schon am Vortag, denn der Teig braucht eine lange Ruhezeit. Geben Sie das Mehl durch ein Sieb auf ein Backbrett oder eine saubere Arbeitsfläche und schieben Sie es zu einem Ring zusammen, sodass in der Mitte eine Mulde entsteht. Der Quark sollte möglichst trocken sein. Lassen Sie ihn deshalb vorher gut abtropfen, sonst wird der Teig klebrig.

Geben Sie den Quark in die Mulde, legen Sie die Margarine dazu und streuen Sie etwas Salz darüber. Verkneten Sie nun alles zügig mit den Händen, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist. Schlagen Sie ihn in Fettpapier ein und lassen Sie ihn über Nacht an einem kühlen Platz liegen, etwa in der Speisekammer oder im Kühlschrank.

Am nächsten Tag fetten Sie zuerst ein Kuchenblech ein und heizen den Backofen vor, denn der Kuchen braucht später starke Hitze. Rollen Sie den Teig dünn aus und schneiden Sie ihn mit einem Messer oder Teigrädchen in Rechtecke von etwa 10 cm Länge und 6 cm Breite.

Das ist der Kniff an diesem Rezept: Der Kuchen wird nicht als große Platte gebacken, sondern gleich in einzelnen Stücken. Legen Sie die Rechtecke mit etwas Abstand auf das Blech und bestreuen Sie sie mit Semmelmehl, das später den Apfelsaft auffängt. Schälen Sie die Äpfel, entfernen Sie das Kerngehäuse und schneiden Sie das Fruchtfleisch in Scheiben. Verteilen Sie die Apfelscheiben so auf den Teigstücken, dass diese gut bedeckt sind.

Verrühren Sie nun die Aprikosenkonfitüre mit etwas Wasser. Sie soll sich gut streichen lassen, aber dickflüssig bleiben, sonst läuft sie von den Äpfeln herunter. Bestreichen Sie die Apfelscheiben damit und schieben Sie das Blech in den heißen Ofen. Backen Sie die Stücke bei starker Hitze etwa 12 bis 15 Minuten, bis der Teig an den Rändern goldbraun ist. Nehmen Sie das Blech heraus und streuen Sie sofort die gehackten Mandeln über den noch heißen Kuchen. Zum Schluss träufeln Sie etwas zerlassene Butter darüber. Servieren Sie Großmutters Apfelkuchen am besten lauwarm, dann glänzen die Äpfel und die Mandeln duften. Viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit!

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