Revanche?

Herr Klitschko, schöner wird’s nicht

Jetzt überlegt Wladimir, ob er noch mal Anthony Joshua kämpfen soll.

Peter Wiezorek
Lesezeit 1 Min
Anthony Joshua gibt Wladimir Klitschko einen saftigen Kinnhaken.

Anthony Joshua gibt Wladimir Klitschko einen saftigen Kinnhaken.

© Getty Images

Es wäre der Höhepunkt einer einmaligen Karriere gewesen. Jener Moment, den man nicht toppen kann (muss). An dem sich einer wie Klitschko in die Box-Rente verabschieden kann (muss). 

Wenn’s am schönsten ist ...  Jetzt überlegt Wladimir, ob er noch mal gegen sein boxerisches Abziehbild Anthony Joshua kämpfen soll. Klitschko träumt vom Abgang als Sieger. Dafür gibt es aber keine Garantie.

Auch nicht für noch mehr Spektakel und noch größeren Sport im Millenium Stadion in Cardiff oder dem Olympiastadion in Berlin frühestens im Oktober, wenn Wladimir dann 41-einhalb ist. Obwohl Klitschko verlor, wurde  er in Wembley wie ein Sieger gefeiert. Beweisen muss er der Boxwelt nichts mehr und verarmen wird er bis ans Lebensende auch nicht. Lass gut sein, Wladimir. Schöner wird’s nicht.

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