Reiterhof Blumberg

Die Nazi-Bauern von Brandenburg

Der Reiterhof in Blumberg: hier sollen Kinder unbeschwert die Ferien verbringen. Nun stehen die Chefs offen zu ihrer braunen Gesinnung. Über dem Hof weht die Fahne eines Nazi-Bauern-Bundes.

BK
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Nun weht auf dem Hof eine Fahne: weiße Pflugschar und rotes Schwert vor schwarzem Hintergrund. Der merkwürdige Fetzen ist die Flagge vom „Bund der freien Bauern“.

Dieser Bund kämpft laut seiner Angaben im Internet für die Interessen der „deutschen Bauern“ gegen angeblicher staatlicher Willkür und EU-Vorschriften. Unter anderem mit kämpferischen Parolen wie „Darum, deutscher Bauer, wehre Dich!“

Der „Bund der freien Bauern“ ist auch nicht frei von braunen Machenschaften. Ein Blick ins Internet genügt: Ihr Vorsitzender Martin D. (44) ist in Hamburg als hoher NPD-Funktionär bekannt.

Die Fahne des Bauern-Bundes ähnelt der Fahne der Landvolkbewegung Schleswig-Holstein. Dieser Bund wurde Ende der 20er-Jahre gegründet, kämpfte gegen die Weimarer Republik. Nach dem Antritt der Nazis (1933) ging die Landvolkbewegung in die NSDAP über.

NKK

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