Reichstag

Politiker kritisieren Pläne für Sicherheitsgraben

Linke wenden sich deutlich gegen das Vorhaben.

BK
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Blick auf den Reichstag mit dem geplanten Zaun und Graben, links im Bild am besten zu sehen.

Blick auf den Reichstag mit dem geplanten Zaun und Graben, links im Bild am besten zu sehen.

© Landschaftsplanungsbüro Lützow 7

„Ich kann mich gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Graben zwischen Volksvertretern und der Bevölkerung gezogen werden soll“, sagt die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Linke). Der Kampf gegen den Terror habe immer mehr Terror hervorgerufen. „Die Bundesregierung muss ihre Politik ändern, dann braucht sich der Bundestag auch nicht hinter Zäunen zu verstecken.“

10 Meter breit, 2,50 Meter tief

Wie berichtet, soll im Zuge des Baus des Besucher- und Informationszentrums des Bundestags quer über den Platz der Republik ein 10 Meter breiter und 2,50 Meter tiefer Graben sowie ein Sicherheitszaun errichtet werden. Um zu verhindern, dass Unbefugte in den Reichstag gelangen. 

Der Bundestagsabgeordnete und Berliner CDU-Parteichef Kai Wegner unterstützt die Pläne. „Die Fragen der Sicherheit konzeptionell mit der Errichtung des neuen Besucher- und Informationszentrums mitzudenken, ist sinnvoll und erforderlich“, sagt er. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Daniela Kluckert betont, am Reichstag stehe „die Sicherheit an allererster Stelle“. Zu begrüßen sei, dass die Sicht auf das Parlamentsgebäude nicht eingeschränkt werde.

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